Bike-Sharing
Die Räder des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ können nicht nur an allen 67 Mobilitäts- und Radpunkten in den zehn beteiligten Städten und Gemeinden des Landkreises ausgeliehen und zurückgegeben werden, sondern sind auch z. B. in die Stadt München hinein, nutzbar.Um das zu ermöglichen, hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck bei der Ausschreibung des Bikesharing-Systems mit der Landeshauptstadt und mit 36 weiteren Kommunen im Raum des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) zusammengeschlossen. Von den im Landkreis Fürstenfeldbruck stationierten 395 Fahrrädern verfügen 99 über eine E-Unterstützung.
Diese Kommunen im Landkreis sind dabei: Fürstenfeldbruck, Germering, Grafrath, Gröbenzell, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Olching, Puchheim sowie Schöngeising.
Standorte der Radl
Wo man sich die Räder ausleihen kann, findet man unter anderem auf der Webseite von "MyRadl".

Das sind die Standorte in Fürstenfeldbruck
Preise
Fahrräder ohne E-Unterstützung kosten 1,00 Euro je 30 Minuten (maximal 9 Euro/24 Stunden), Fahrräder mit E-Unterstützung für 3,00 Euro je 30 Minuten (Maximal 18 Euro/24 Stunden). Nutzer mit ÖPNV-Aboticket (z. B. Deutschlandticket), das bei MVV, MVG oder S-Bahn München erworben wurde, profitieren je Ausleihe der rein muskelkraftbetriebenen Fahrräder von 30 Freiminuten. Bei der Ausleihe von Fahrrädern mit E-Unterstützung wird für die ersten 30 Minuten je Ausleihe lediglich ein reduzierter Preis von 1,50 Euro fällig.
Buchung & Co.
Die „MyRadl“ lassen sich rund um die Uhr über die MVV-, MVGO- und Nextbike-App finden, reservieren und ausleihen. Bei Rückgabe sind die Räder an einem beliebigen, in den Apps verzeichneten Standort abzustellen und mit dem Rahmenschloss abzusperren.
Im Sinne der Verkehrssicherheit, des Platzsparens und eines geordneten Bildes des öffentlichen Raums verfügen die Standorte im Landkreis an den Mobilitäts- und Radpunkten über eigens für „MyRadl“ reservierte Abstellanlagen, die der Landkreis im Rahmen des Mobilitätsstationsprojektes entwickelt hat. Bei der Rückgabe sind die Leihräder in die Anlagen einzustellen. Sind alle Einsteller einer „MyRadl“-Abstellanlage einmal belegt, sind die Räder unmittelbar neben der Anlage mittels des Fahrradständers abzustellen. Bei Fahrten über die Landkreisgrenze hinweg ist zu beachten, dass für die „MyRadl“-Fahrräder in anderen Kommunen (z. B. Stadt München oder Landkreis Starnberg) meist keine eigenen Einsteller existieren. Die Abstellflächen lassen sich aber auch dort über die genannten Apps identifizieren.
Kontakt zum Anbieter
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Beschwerden? Dann können Sie sich über folgende Wege mit dem Anbieter in Verbindung setzen:
Auf der Webseite sind auch FAQs hinterlegt.
Hintergrund
Das neue „MyRadl“-Angebot an den 67 Mobilitäts- und Radpunkten im Landkreis Fürstenfeldbruck reiht sich ein in eine breite Angebotspalette zur Multimodalität, die je nach Standort zusätzlich aus dem Lastenradsharing-Angebot „evhcle“ und aus Einrichtungen für den Individualradverkehr (Abstellanlagen, häufig mit Überdachung, Fahrradboxen, Gepäckspinde, Servicestationen sowie E-Lademöglichkeiten) besteht und mit Car- und E-Scooter-Sharing-Angeboten sowie mit dem klassischen ÖPNV aus Bus und Bahn verknüpft ist.
Die Beschaffung und der Aufbau der Angebote an den Mobilitäts- und Radpunkten wurden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative als innovatives Modellprojekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
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