Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Bruckerinnen, liebe Brucker,

am 6. Mai fand die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrats statt, bei der die erstmals gewählten Mitglieder des Gremiums vereidigt, meine Stellvertreter gewählt und die Referent*innen benannt wurden. Gleichzeitig wurden 14 Stadtratsmitglieder verabschiedet. Jedes ausgeschiedene Ratsmitglied erhielt als Abschiedsgeschenk eine schöne Eiche, die im Umfeld des Klosterareals gepflanzt wurde und in den kommenden Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten Schatten spendet und Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren bietet. Diese Bäume stehen gleichsam als lebendiges und bleibendes Symbol für das ehrenamtliche Wirken im Sinne unserer Stadtgesellschaft.

Eine solche konstituierende Sitzung hat immer einen feierlichen Charakter. Sie stellt den Start der neuen, sechs Jahre dauernden Amtszeit dar, wobei gleichzeitig der Grundstein für eine gedeihliche Zusammenarbeit gelegt wird. Denn es ist entscheidend, ob Verwaltung, Oberbürgermeister, die Stellvertreter, die Referent*innen und der Stadtrat in einem konstruktiven Klima ergebnisorientiert im Sinne der Bürgerschaft zusammenarbeiten. Ich denke, das entspricht dem eigentlichen Wählerwillen. Persönliche Befindlichkeiten und Parteipolitik sollten hierbei keine Rolle spielen. Und schließlich ist ein Stadtrat ein ehrenamtliches Kommunalgremium und kein Land- oder Bundestag. Wir sollten also gemeinsam die Probleme vor Ort angehen und als Team unsere schöne Stadt in eine gute Zukunft führen.

Natürlich spielen für mich als OB vor allem die beiden Stellvertreter eine wichtige Rolle. Mit Franz Höfelsauer und Philipp Heimerl habe ich nun zwei erfahrene Kollegen an meiner Seite, und ich freue mich schon auf eine gute, offene und wertschätzende Zusammenarbeit. Einzig das Geschlechterverhältnis hätte nach meinem Dafürhalten anders ausfallen können: Wenigstens eine Frau in diesem Trio wäre gut gewesen. Leider gab es keine Kandidatin – schade.

Eines der wichtigsten Themen, die der neue Stadtrat nun zu bearbeiten hat, resultiert aus der kürzlich erfolgten Verlegung der Bundesstraße B2: die Sanierung der denkmalgeschützten Amperbrücke. Gerade in den vergangenen Wochen wurden zum Beispiel in den Bürgerversammlungen hierzu immer wieder Fragen zum derzeitigen Sachstand gestellt. Folgende Infos kann ich in aller Kürze geben: Aktuell wird ein vertieftes Gutachten zum Zustand der Brücke erstellt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird anschließend die Planung der Sanierungsarbeiten in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erarbeitet und ausgeschrieben. Die eigentliche Sanierung, also die tatsächlichen Bauarbeiten, beginnt voraussichtlich im Lauf des kommenden Jahres. Wenn keine unvorhersehbaren Probleme auftreten, dann sollte die alte Brücke bis spätestens Mitte 2029 in neuem Glanz erstrahlen und wieder für den Verkehr nutzbar sein. Alle weiteren Maßnahmen, die mit der Verkehrsberuhigung der Innenstadt zu tun haben, folgen im Anschluss unter umfassender Beteiligung der Bürgerschaft.

Genießen Sie die Pfingstfeiertage, nutzen Sie unser Freizeit-, Sport- und Kulturprogramm (zum Beispiel im Klosterareal) und bleiben Sie zuversichtlich.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Christian Götz
Oberbürgermeister

 

 

 

Foto Bannerbild: Anne Kaiser




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