Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Brucker Bürgerinnen und Bürger!

Nach den großen Ferien und der Urlaubszeit konnten wir uns „gestärkt“ den anstehenden Aufgaben widmen.

Wie in der letzten Ausgabe des RathausReports angekündigt, wurden im Planungs-und Bauausschuss die neuen Überlegungen zur Bebauung des Viehmarktplatzes vorgestellt. Als erstes Signal aus der Präsentation und den Diskussionen darf entnommen werden, dass wohl die Variante „Loop“ im Vergleich zur „Marktscheune“ für die weiteren Überlegungen bevorzugt wird. Die beiden vorgestellten Varianten werden unabhängig einer ersten Stimmung der Mitglieder des Planungsausschusses in den einzelnen Fraktionen noch im Detail begutachtet. Parallel dazu wird von der Verwaltung geprüft und bewertet, welchen Weg man für eine Vergabe wählen könnte.

Ein wesentlicher Punkt ist auch die wirtschaftliche Betrachtung, die ganz sicher ein entscheidender Faktor für Investoren sein wird. Dazu gehören zum Beispiel das Baurecht, die Höhe des Erbpachtzinses und die Frage der Erstellung der Tiefgargenplätze.

Wir sind mit den beiden Vorschlägen einen kleinen Schritt weiter, da damit aufgezeigt wurde, dass eine Bebauung möglich ist, die auch von der Mehrheit des Stadtrates so mitgetragen werden könnte. Darüber hinaus berücksichtigen sie auch die wirtschaftlichen Aspekte, die sich aus einem Gutachten und den Anregungen möglicher Interessenten ergeben hatten. Es ist ein weiterer Schritt zur Entwicklung des Viehmarktplatzes und damit der Attraktivitätssteigerung der Stadt.

In der August-Ausgabe des RathausReports wurde zur Erstaufnahmeeinrichtung berichtet, dass der Stadtrat einstimmig den mit dem Innenministerium des Freistaats Bayern ausgehandelte Vertrag beschlossen hat. Zwischenzeitlich wurde der Vertrag auch vom Innenministerium unterzeichnet. Somit gibt es für beide Seiten eine rechtliche Planungssicherheit.

Obwohl das Moratorium zur Konversion zwischen den Kommunen Maisach, Olching, Emmering und Fürstenfeldbruck und dem Landkreis Ende Juli endete, bedeutet dies nicht, dass es keine neuen Planungen und Überlegungen gibt. Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen werden wir uns mit der möglichen Entwicklung des Fliegerhorstes weiter intensiv beschäftigen.

Daran ändert auch die Kündigung des für die Konversion zuständigen leitenden Mitarbeiters nichts, auch wenn sie zum jetzigen Zeitpunkt als unglücklich anzusehen ist. Daraus erstellen nur die schon immer sehr kritisch eingestellten Mitglieder des Stadtrates ein sich abzeichnendes Horrorszenario, was die Arbeit der vier Bürgermeister und des Landrates und die weitere Entwicklung des Fliegerhorstes betrifft. Schade ist, dass der mit Unkenntnis verfasste Brief einer Stadträtin im Fürstenfeldbrucker Tagblatt als Bericht abgedruckt wurde und nicht als Leserbrief. Es wäre zudem wünschenswert gewesen, den Inhalt bei der Stadt zu hinterfragen.

Im Oktober werden im Konversionsausschuss und im November im Stadtrat Unterlagen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Fliegerhorstes zur Entscheidung vorgelegt und es wird spannend, ob diese dann mitgetragen werden, damit eine gute Entwicklung für den Fliegerhorst und die Stadt fortgeführt werden kann.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die intensivere Straßenreinigung auch im Oktober fortgeführt wird. Da dies mit einem erhöhten Aufwand verbunden ist, bitten wir jedoch um Verständnis dafür, dass nicht alle Straßen gleichzeitig so gereinigt werden können. Bedanken möchten wir uns auch bei Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, dass Sie, bis auf ganz wenige Ausnahmen, die Halteverbotsschilder beachtet und Ihre Fahrzeuge an diesem Tag an einer anderen Stelle geparkt haben.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Ihr

Oberbürgermeister
Erich Raff




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