Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Brucker Bürgerinnen und Bürger!

Ich hoffe, Sie konnten die Pfingstferien ein wenig genießen und sich erholen, so dass wir alle mit frischem Elan die jeweils vor uns liegenden Aufgaben angehen können.

Eine der Entscheidungen wäre die Abstimmung über die angestrebte Fusion der Sparkassen Dachau, Landsberg und Fürstenfeldbruck gewesen. Diese hat uns der Kreistag Landsberg abgenommen, so dass bei einigen pure Freude darüber herrscht und der eine oder andere jetzt ganz sicher sagen kann „Ich hätte ja zum Wohle der Sparkasse FFB zugestimmt, aber der Kreistag Landsberg war ja dagegen.“ So kann man auch das eigene Gewissen beruhigen.

Eine wichtige Entscheidung wird am 26. Juni im Stadtrat getroffen, wenn es darum geht, ob der geplante Neubau der Schule West nochmals grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt wird. Dies würde die für das Jahr 2022 geplante Fertigstellung voraussichtlich um ein Jahr verzögern

Wie Sie sicherlich der Presse entnommen haben, hat der Stadtrat den Vertragsentwurf für die Erstaufnahmeeinrichtung im Fliegerhorst nicht akzeptiert. Von den Fraktionsvorsitzenden wurde dazu ein eigener Vertrags-entwurf gefertigt, der nun demInnenministerium vorgelegt wird. Neben der zeitlichen Festlegung muss auch die Zahl der Personen auf ein Maß reduziert werden, das ein besseres Zusammenleben in der Erstaufnahmeeinrichtung ermöglicht.

Auch wenn das Moratorium zur Entwicklung des Fliegerhorstes von einigen Stadträten sehr kritisch gesehen wird, so darf auf diesem Weg an sie nochmals der Appell gerichtet werden, nicht nur zu kritisieren, sondern sich mit Vorschlägen aktiv einzubringen, wenn geglaubt wird, dass sich die Beteiligten nur zum „Frühschoppen“ oder „Kaffeekränzchen“ treffen, je nachdem wann die Besprechungen stattfinden. Wir sind auf einem guten Weg und werden die Gremien in der letzten Juliwoche darüber informieren.

Ein wenig gebremst werden muss die überschwängliche Euphorie in Sachen „durchgängige Rotmarkierung von Radfahrstreifen“, wie sie der Umwelt- und Verkehrsausschuss mit sehr knapper Mehrheit in der Aprilsitzung beschlossen hat. Die Regierung von Oberbayern und auch das Innenministerium, mit denen die Verwaltung in den letzten Wochen intensive Gespräche geführt hat, sehen zum einen den Beschluss sehr kritisch und zum anderen wurde deutlich gemacht, dass bei einer Umsetzung, die eventuell (!) geduldet werden könnte, Fördermaßnahmen im Zusammenhang mit dem Ausbau von Straßen gefährdet sein könnten. Sollte dies der Fall sein, werden wir uns einer Entscheidung wohl fügen müssen, da wir finanziell nicht in der Lage sind, Straßen und Radwege ohne Förderung zu errichten.

Zum Schluss darf ich noch anmerken, dass ich persönlich ein wenig enttäuscht bin über die Entscheidung des Umwelt- und Verkehrsausschusses zum Thema „Barrierefreier Aus- beziehungsweise Umbau“ der Unterführung an der Dachauer Straße in Höhe des Krankenhauses.

Im Haushalt sind Gelder dafür eingestellt, dass die Treppen von der Dachauer Straße bis zum ersten „Zwischenpodest“ so umgebaut werden, dass Menschen mit Behinderung, ältere Personen mit einem Gehwagen und Mütter/Väter mit einem Kinderwagen diesen Teil benutzen und weiterführend den Weg bis zur Volkshochschule und zu den anderen Einrichtungen beziehungsweise den Weg in die Innenstadt nehmen können. Geplant war, dass die Umbauarbeiten noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Dies wurde nun durch „Erstellung eines Gesamtkonzeptes“ leider vertagt, so dass nicht nur der oben exemplarisch genannte Personenkreis einen wesentlich weiteren Weg in Kauf nehmen muss, um zu den Seniorenheimen, der Kirche, den Friedhof usw. zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass möglichst rasch eine einvernehmliche Lösung gefunden wird, wobei die nicht unerheblichen Kosten nicht unberücksichtigt bleiben dürfen.

Bis zur nächsten Ausgabe des RathausReportes wünsche ich Ihnen eine angenehme Zeit. Genießen Sie die Fußballweltmeisterschaft – ob als Fan vor dem Fernseher oder weg vom Trubel gemütlich in einem Biergarten oder Lokal – und ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ihr Oberbürgermeister
Erich Raff




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