Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Brucker Bürgerinnen und Bürger,

die gute Nachricht vorweg: Mit dem für November verhängten „Corona-Lockdown-light“ haben Sie mehr Zeit, sich intensiver mit der November-Ausgabe des RathausReports zu befassen, da ja das Freizeitverhalten eingeschränkt wurde. Nein, es ist nicht spaßig, aber die rasant steigenden Zahlen der Neuinfektionen haben den Verantwortlichen keine andere Wahl gelassen. Natürlich sind uns auch als Kommune die Auswirkungen mehr als bewusst. Nur, welche andere Lösung gäbe es, außer man negiert und ignoriert das Coronavirus mit all seinen möglichen gesundheitlichen Auswirkungen. Da darf nur an die Vernunft wirklich ALLER appelliert werden, sich an die Vorgaben der Fachleute zu halten. Vielleicht schaffen wir es, bis Ende November die Pandemie so einzugrenzen, dass wir uns an Weihnachten und den nachfolgenden Tagen bis zum Jahreswechsel wieder in einem größeren Familien- und Freundeskreis treffen können.

Die steigenden Zahlen brachten es mit sich, dass kurzfristig auch die für Donnerstag, den 29. Oktober, angesetzte Bürgerversammlung im Veranstaltungsforum abgesagt werden musste. Das, was ich an diesem Abend Ihnen gerne persönlich zu aktuellen Punkten der Stadt und den Planungen vermittelt hätte, haben wir aufgezeichnet und Sie können diesen Film auf unserer Internetseite abrufen. Sollten Sie Fragen haben, können diese gerne über unsere Internetseite für Bürgerbeteiligung, www.brucker-stadtgespraeche.de, an mich und die Verwaltung gerichtet werden.

Schwerer als die persönlichen Einschränkungen wiegen für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die möglichen finanziellen Auswirkungen. Zu lesen war, dass die getroffenen Maßnahmen bis zu 600.000 Arbeitsplätze gefährden könnten. Bleibt zu hoffen, dass die Experten nicht Recht haben und alle ihren Arbeitsplatz behalten. Indirekt würde eine höhere Arbeitsloigkeit auch die Stadt durch fehlende Steuereinnahmen treffen. Wie schon in der September-Ausgabe angeführt, können wir das Defizit der fehlenden Gewerbesteuereinnahmen vermutlich durch den vom Bund und Land getragenen Finanzausgleich kompensieren. Eine Entscheidung darüber fällt noch im November. Über das Ergebnis werde ich berichten.

Da aber nicht absehbar ist, dass sich die Situation wesentlich verbessert, werden wir mit Bedacht an die im Dezember beginnenden Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 herangehen müssen und dabei auch schon die nächsten Jahre mit berücksichtigen. Die verheißen nach jetzigem Stand nichts Gutes. Auch wenn vieles wünschenswert ist, muss dies alles unter dem Gesichtspunkt der Finanzierbarkeit gesehen werden und ob es eine Pflichtaufgabe oder eine freiwillige Leistung ist.

Es werden jedenfalls wie jedes Jahr spannende Sitzungen werden. Bei aller notwendigen Sparsamkeit darf und muss die Entwicklung der Stadt nicht beeinträchtigt werden, aber ebenso bedacht werden, dass trotz einer „Null-Zins-Politik“ die Kredite auch wieder zurückbezahlt werden müssen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die angeordneten Maßnahmen, die nur unter der Mitwirkung ALLER zu einer Verbesserung führen können, auch tatsächlich Wirkung zeigen werden.

Mit dieser Hoffnung wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und: Bleiben Sie gesund!

Ihr Oberbürgermeister

Erich Raff

 




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Brief des Oberbürgermeisters vom November 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom September 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom August 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom Juni 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom Mai 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom April 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom März 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom Februar 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom Januar 2020
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Brief des Oberbürgermeisters vom Dezember 2019
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Brief des Oberbürgermeisters vom November 2019
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