Der Beirat für Menschen mit Behinderung informiert
Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck verfügt seit 2003 über einen Beirat für Menschen mit Behinderung. Rechtsgrundlage ist die städtische Satzung für den Beirat für Menschen mit Behinderung (180)
Selbstverständnis und Selbstdarstellung
Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: 'Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.'
Der Beirat für Menschen mit Behinderung ist
- Interessenvertreter und Ansprechpartner für alle Menschen in Fürstenfeldbruck mit einer körperlichen, geistigen und psychischen Behinderung sowie deren Angehörige.
- Beratendes Gremium für den Stadtrat, seine Ausschüsse, den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen betreffen.
- Ansprechpartner für Behindertenfragen für Verbände, Betriebe, Kirchen, Vereine, Medien und sonstige Einrichtungen.
Ziele des Beirates für Menschen mit Behinderung sind
- die Förderung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Behinderung
- der Einsatz für die Bereitstellung von Hilfen und Unterstützung für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen.
- Die Förderung des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderung in enger Zusammenarbeit mit den helfenden und umsorgenden Einrichtungen der Nachbarschaft.
- Vermehrte Einbeziehung von (auch geistig) Behinderten in das Leben der Stadt.
Da sich Behinderung nicht nur nach den vom Versorgungsamt zugestandenen Prozenten beurteilen lässt, sondern an den tatsächlichen Einschränkungen, steht die Barrierefreiheit an erster Stelle unserer Bemühungen. Hier lässt sich das Wesentliche bereits vor Ort erledigen.
Genannt seien Gehwege, die nicht zugeparkt oder mit Plakattafeln zugestellt sind, Haltestellen für Omnibusse mit mühelosen Ein- und Ausstiegen, Bahnsteige, die auch für Rollstühle und Kinderwagen erreichbar sind, ein ungehinderter Zugang zwischen Altenheimen, Kreisklinik und Stadtpark sowie die Verbesserung der Verweilqualität in der Innenstadt.
Ferner setzt sich der Beirat für Menschen mit Behinderung für eine sonntags offene Apotheke am Ort ein.
Mobilitätshilfe
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sollen am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Dafür ist es wichtig, auch außerhalb der eigenen Wohnung mobil zu sein, um zum Beispiel in der Freizeit an sportlichen oder gesellschaftlichen Ereignissen teilzunehmen.
Im Rahmen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen gibt es deshalb die sogenannte Mobilitätshilfe. Sie dient dazu, Menschen, die in Folge ihrer Behinderung den öffentlichen Nahverkehr nicht oder nur eingeschränkt nutzen können, die Teilnahme am sozialen Leben zu erleichtern. Alle Infos hierzu gibt es hier
Kontakt
1. Vorsitzender
Uwe Busse
Telefon: 08141 5291694
behindertenbeirat@beirat-ffb.de
Weitere Mitglieder
Peter Thierschmann (zweiter Vorsitzender), Gisela Bechtold (Schriftführerin), Beate Feldbauer, Jürgen Haack, Klaus Lechner und Jörn Weichold.
Impressionen vom "Glückshafen" 2026
Volksfestplatz Fürstenfeldbruck 2026 - Losbude " Glückshafen" - Motto : Jedes Los gewinnt! Kaiserwetter und überraschte freudige Besucher.
Vom 24. April bis zum 3. Mai fand das Volksfest am bekannten Ort in der Brucker Innenstadt mit vielen Schaustellern statt. Bestandteil war dabei auch wieder die Losbude der Stadt FFB "Glückshafen" jedes Los gewinnt.
Möglich war diese Teilnahme nur, weil zum einen zahlreiche Sachspender dazu beigetragen haben und eine sehr gute Koordination seitens des Rathauses und der Stiftung der Stadt vor Ort waren - Danke, an alle Beteiligten für ihr vielfältiges Engagement. Komplettiert wurde der Einsatz auch durch die vielen freiwilligen Helfer wie z. B. Behindertenbeirat, Seniorenbeirat, freiwillige Bürger, Angestellte der Stadt, Stadträte. Alles unter der Leitung von Fr. Doreen Höltl, Leitung für Soziale. Angelegenheiten. Sowie auch dem Oberbürgermeister Hr. Christian Götz, der es sich nicht nehmen ließ persönlich diese Aktion vom Tresenaus mit zu unterstützen. Gemeinsam nach dem Heraussuchen der bunten Lose zählten die Freiwilligen zusammen mit den Besuchern die Punktzahl, um so die Preise, gestaffelt nach Bereichen, übergeben zu können.
Überraschungen, lachen und sehr oft mit einem Dankeschön für diese Möglichkeit standen dabei im Vordergrund und zauberte allen ein glückliches Gesicht.
Unser Fazit - Es hat allen Freude und vielleicht gibt's ja im nächsten Jahr ein Wiedersehen.
Text:Jürgen Haack / Gisela Bechtold
Foto:Jürgen Haack
"Parke nicht auf unseren Wegen" - für ein sicheres und rücksichtvolles Miteinander im Straßenverkehr
Unsere Gehwege, Radwege, Zufahrten und Parkplätze sind für alle da: Fußgänger:Innen, Kinder, Eltern, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senior:Innen, Fahrradfahrende und im Notfall Einsatzkräfte. Falsch abgestellte Fahrzeuge gefährden nicht nur einen reibungslosen Ablauf im Alltag, sondern können im Ernstfall auch Leben kosten.
Nicht auf "unseren Wegen zu parken" ist wichtig, damit die Sicherheit für alle Menschen gewährleistet ist. Blockierte Wege zwingen Menschen auf die Straße. Insbesondere Kinder, Senior:Innen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geraten dadurch in gefährliche Situationen.
Rollstuhlfahrer:Innen, Menschen mit Rollatoren oder Kinderwägen sind auf frei zugängliche Wege angewiesen. Es ist wichtig, die Barrierefreiheit zu erhalten. Ein einziges falsch parkendes Auto kann Zugänge komplett versperren. Dann kann zum Beispiel der Gehweg wegen zu hoher Bordsteine von einem Menschen mit Rollstuhl nicht einfach gewechselt werden.
Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen und technischen Diensten benötigen jederzeit freie Zufahrten.
Falschparken auf Gehwegen, Rettungswegen, Rollstuhlparkplätzen können zudem rechtliche Folgen verursachen, zum Beispiel Bußgelder, Abschleppen, im Schadensfall oder Haftungsprobleme für die blockierenden Fahrzeughalter:Innen.
Wie können Sie helfen?
- Nutzen Sie bitte ausgewiesene Parkflächen.
- Halten Sie Wege, Zufahrten und Einfahrten stets frei.
- Achten Sie auf Schilder und Markierungen, zum Beispiel ausgewiesene Behindertenparkplätze.
- Sprechen Sie andere Menschen freundlich an, wenn diese Wege und Parkplätze blockieren.
Gemeinsam für ein lebenswertes Umfeld: Freie Wege sind ein Gewinn für alle. Mit Aufmerksamkeit und Rücksicht tragen wir alle dazu bei, dass unsere Stadt sicher und lebenswert bleibt.
Danke für Ihr Verständnis und Mithilfe.
Ihr Beirat für Menschen mit Behinderung
Zitat aus den Leitlinien zur Förderung der Stadtgemeinschaft:
"Unsere Stadt steht für Toleranz und Vielfalt und fördert sie im Interesse einer tragfähigen Gemeinschaft. Der gesellschaftliche Wandel wird im Sinne eines gleichberechtigten demokratischen Miteinanders zum andauernden Wohl für Mensch und Umwelt in unserer Stadt unterstützt."
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