Bruck wächst leicht – andere Gemeinden verändern sich stark

Die Bevölkerung im Landkreis Fürstenfeldbruck entwickelt sich sehr unterschiedlich. Das zeigen die aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik im Demographie-Spiegel für bayerische Gemeinden. Die Auswertung zeigt die Veränderung der Einwohnerzahl im Jahr 2038 gegenüber 2024. Hintergrund: Für Gemeinden unter 5.000 Einwohnern stehen Ergebnisse bis 2038 zur Verfügung, für größere Kommunen ansonsten bis 2044.

Für die Stadt Fürstenfeldbruck fällt die Prognose vergleichsweise moderat aus: Für das Stadtgebiet wird bis 2038 ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber 2024 erwartet. Damit liegt Bruck weder bei den starken Wachstums-Kommunen noch bei den Gemeinden mit deutlichen Rückgängen.

Zum Vergleich: Besonders kräftig sollen nach den Daten Jesenwang mit 13,1 Prozent, Mammendorf mit 7,5 Prozent, Hattenhofen mit 6,0 Prozent und Grafrath mit 5,0 Prozent wachsen. Auch Adelshofen, Oberschweinbach, Egenhofen und Emmering liegen mit Werten zwischen 3,4 und 3,9 Prozent klar über der Entwicklung der Stadt Fürstenfeldbruck.

Auf der anderen Seite stehen Gemeinden mit rückläufigen Prognosen. Besonders deutlich fallen die erwarteten Rückgänge in Eichenau mit minus 8,3 Prozent, Gröbenzell mit minus 7,9 Prozent und Puchheim mit minus 7,0 Prozent aus. Auch Landsberied, Schöngeising, Olching, Türkenfeld, Alling und Maisach werden mit negativen Werten ausgewiesen.

Fürstenfeldbruck wächst moderat.


Fürstenfeldbruck steht damit für eine eher stabile Entwicklung. Die Stadt wächst laut Prognose leicht – aber nicht so stark wie mehrere kleinere Gemeinden im westlichen Landkreis. Zugleich unterscheidet sich Bruck von den größeren Nachbarkommunen im Osten, für die teils deutliche Rückgänge erwartet werden.

Ein Blick in das städtische Melderegister zeigt, dass Fürstenfeldbruck auch zuletzt gewachsen ist. Zum Jahresende 2025 waren insgesamt 40.576 Personen gemeldet, 93 mehr als im Vorjahr.




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