Mehr Solarstrom für Bruck

Mit einem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für einen neuen Solarpark im Bereich Emmering/Fürstenfeldbruck gefallen. Auf rund 7,5 Hektar Fläche errichten die Stadtwerke Fürstenfeldbruck fast 10.500 Photovoltaikmodule. Die Anlage soll eine Leistung von rund 7,7 Megawatt-Peak erreichen und jährlich etwa acht Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

Für die Stadt ist das Projekt ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer stärker erneuerbaren und regionalen Energieversorgung. Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck sind eine Tochter der Stadt und tragen die Verantwortung für das Projekt vollständig selbst.

„Mit dem heutigen Spatenstich gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität unserer Stadt und unserer Region“, betont Oberbürgermeister Christian Götz. Das Projekt stehe für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Besonders wichtig sei, dass die Verantwortung bei den Stadtwerken und damit beim lokalen Versorger liege.

Beim symbolischen Spatenstich für den neuen Solarpark: (v. l. n. r.) Michael Reinwald, Projektleiter Erneuerbare Energien bei den Stadtwerken, Emmerings 3. Bürgermeister Manfred Haberer, Julian Weiß, Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt, Oberbürgermeister Christian Götz, Solos-Geschäftsführer Andreas Hoffmann und Dominik Waldmann, Projektleiter PV-Freifläche bei den Stadtwerken.
Foto: Dieter Metzler/Stadtwerke Fürstenfeldbruck


Solarstrom aus der Region

Der erzeugte Strom soll möglichst verbrauchernah in der Region genutzt werden. Damit wächst der Anteil erneuerbarer Energie, die direkt vor Ort produziert wird.

Stadtwerke-Geschäftsführer Hoppenstedt sieht darin einen weiteren Meilenstein für die lokale Energiewende: Eine stärkere regionale Stromerzeugung könne zugleich dazu beitragen, die Energieversorgung unabhängiger von weltpolitischen Entwicklungen zu machen.

Batteriespeicher ergänzt den Solarpark

Zum Projekt gehört nicht nur die Photovoltaikanlage. Vorgesehen ist außerdem ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 15 Megawattstunden. Er kann Solarstrom zwischenspeichern, wenn dieser nicht unmittelbar ins Netz eingespeist werden kann, und trägt damit dazu bei, Erzeugung und Nutzung besser aufeinander abzustimmen.

Das Projekt im Steckbrief:

Fläche: rund 7,5 Hektar
PV-Module: fast 10.500
Leistung: rund 7,7 MWp
Stromerzeugung: rund 8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr
Batteriespeicher: 15 MWh
Projektträger: Stadtwerke Fürstenfeldbruck




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