Sitzung des Stadtrats vom 30. Juni 2026

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig der Gesellschaftsgründung für den Solarpark Althegnenberg-Hörbach GmbH & Co. KG zugestimmt und damit einen weiteren Schritt beim Ausbau erneuerbarer Energien unternommen.Damit wurde der formale Weg für das Projekt der Stadtwerke Fürstenfeldbruck frei gemacht.

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 12 Megawatt. Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt erläuterte, wird auf der Fläche bereits heute eine klassische PV-Anlage betrieben. „Es ist eine Repowering-Anlage“, sagte Hoppenstedt. Die bisherigen Module würden abgelöst und durch neue ersetzt.

Das bedeutet: Die Fläche wird also weiterhin für Photovoltaik genutzt, die bestehende Anlage jedoch modernisiert und leistungsfähiger gemacht. Ergänzt werden soll das Projekt durch einen sogenannten Grünstromspeicher.

Leistungsfähiger, aber keine Agri-PV-Anlage

Auf Nachfrage von Susanne Droth (Freie Wähler) erklärte Hoppenstedt, dass es sich nicht um eine Agri-PV-Anlage handelt. Eine gleichzeitige Nutzung einer landwirtschaftlichen Fläche für Pflanzenanbau oder Tierhaltung und die Erzeugung von Solarstrom schließen sich hier also aus.
Eine solche Anlage hätte nach seinen Angaben eine deutlich geringere Leistung. hieß es zur Begründung. Für die Stadtwerke sei die Umsetzung als klassische PV-Anlage mit Grünstromspeicher wirtschaftlicher.

Was den Umgang mit den bisherigen Modulen betrifft, erklärte Hoppenstedt, der bisherige Entwickler beziehungsweise Eigentümer habe eine Rückbauverpflichtung. Die alten Module würden abgebaut und verkauft, jedoch nicht durch die Stadtwerke.




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