Sitzung des Stadtrats vom Juli 2026
Hier die Kurzmeldungen. Weitere Themen siehe Planungs- und Bauausschuss Juli.
Ein Seniorenbeirat mehr
Der Stadtrat folgte in seiner Juli-Sitzung dem vorberatenden Ausschuss und beschloss, dass der Seniorenbeirat ein Mitglied mehr bekommt. Gründe dafür sind der demographische Wandel hin zu immer mehr älteren Menschen sowie die damit verbundenen steigenden Aufgaben und Angebote. All dies soll auf mehr Schultern verteilt werden können. Wolfgang Bartz wird nun das Gremium personell verstärken.
Wirtschaftsreferate werden gebündelt
Nachdem der bisherige Referent für Mittelstand und Gewerbe, Franz Höfelsauer (CSU), jetzt auch Zweiter Bürgermeister ist, wurde auf dessen Anregung und auf Antrag von fünf Fraktionen beschlossen, seine Themen in das Referat Wirtschaftsförderung, Innovation und Stadtmarketing zu integrieren. Als Referenten kümmern sich nun Anna Rabea Zahner (BBV) und Martin Urban (CSU) um alle wirtschaftlichen Belange.
Ehrungen für Stadtratsmitglieder beschlossen
Unter anderem für ihr 30-jähriges ehrenamtliches kommunalpolitisches verdienstvolles Wirken im Stadtrat werden Karin Geißler (BBV), Franz Höfelsauer (CSU) sowie dem im Mai aus dem Gremium ausgeschiedenen Johann Schilling (FW) die „Bürgermedaille der Stadt Fürstenfeldbruck in Silber" verliehen. Die Ehrung selbst erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen ei-ner Feierstunde im Rathaus.
500.000 Euro Gewinnausschüttung an die Stadt
Vom Jahresüberschuss der Stadtwerke Fürstenfeldbruck für das Geschäftsjahr 2025 werden 500.000 Euro an die Stadt ausgeschüttet. Weitere rund 2,66 Millionen Euro fließen in die Gewinnrücklage des kommunalen Unternehmens. Christian Stangl (Grüne) wollte, dass angesichts der anstehenden Aufgaben der Stadtwerke wie Ausbau der erneuerbaren Energien und des Stromnetzes, oder auch Sanierung/Neubau der AmperOase der komplette Betrag beim Energieversorger verbleibt, zumal sich die finanzielle Situation der Stadt inzwischen verbessert hat. Letztlich ging die Abstimmung mit 22:14 Stimmen für die Ausschüttung aus.
Neuer Umweltbeirat benannt
Der Stadtrat folgte dem Vorschlag des vorberatenden Umweltausschusses und hat Barbara Huber, Katharina Beer-Pfaller, Alexander Hösch, Katrin Smit, Örs Huber, Tilo Scholze und Friedrich Reich zum neuen Umweltbeirat ernannt. Zum 1. August hat er seine Arbeit für die kommenden zwei Jahre aufgenommen. Dieter Heiß und Florian Saur sind erster bzw. zweiter Nachrücker, sollte jemand während der Amtszeit ausscheiden.
Aufgabe des Umweltbeirats ist es, den Stadtrat und die Stadtverwaltung in grundsätzlichen Fragen des Natur-, Klima- und Umweltschutzes zu beraten. Diese Beratung erstreckt sich insbesondere auch auf alle größeren städtischen Hoch- und Tiefbauprojekte, den Flächennutzungs und Landschaftsplan, Bebauungspläne sowie den Unterhalt von städtischen öffentlichen Grünflächen.
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