Mehr Präsenz, viel Zuspruch: Brucks Sicherheitswacht zieht erste Bilanz

Seit knapp zwei Monaten gibt es in Fürstenfeldbruck eine eigene Sicherheitswacht. Manuel Gebhard, Dacian Maris, Andreas Hirschmann und Nicole Ambacher sorgen seither ehrenamtlich für zusätzliche Präsenz auf Brucks Straßen.

Nach den ersten Wochen fällt das Zwischenfazit der Polizei positiv aus. „Es läuft gut und ist gut eingespielt“, heißt es von der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck. Im Schnitt sei die Sicherheitswacht derzeit etwa einmal pro Woche unterwegs. Die vier Ehrenamtlichen hatten vor ihrem Start eine 40-stündige Ausbildung bei der Polizei absolviert.

Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind zufriedenstellend. Viele Bürgerinnen und Bürger würden die Sicherheitswacht zwar noch nicht kennen, fragten aber interessiert nach, so die Polizei weiter. Wenn sie dann erführen, worum es gehe, werde das Angebot überwiegend sehr gut aufgenommen. Besonders erfreulich: Auch Jugendliche reagieren offen und positiv.

Inzwischen ein gut eingespieltes Team: (v.l.) Manuel Gebhard, Dacian Maris und Andreas Hirschmann. Das freut auch Polizeihauptmeister Sebastian Nahmmacher und Polizeirat Tobias Hollaus.


Sicherheitswacht auch mobiler dank Pedelecs

Unterwegs ist die Sicherheitswacht weiterhin vor allem dort, wo viele Menschen anzutreffen sind oder zusätzliche Präsenz sinnvoll erscheint, etwa in der Innenstadt, an der Aumühle, am Amperstrand, in der Buchenau oder am Volksfestplatz. Grundsätzlich nimmt das Team aber verschiedene Bereiche im Stadtgebiet in den Blick.

Inzwischen ist die Sicherheitswacht zudem mobiler unterwegs. Während der Dienstzeit und in Dienstkleidung stehen den Ehrenamtlichen auch dienstliche Pedelecs zur Verfügung. So können sie innerhalb des Stadtgebiets leichter zwischen verschiedenen Einsatzbereichen wechseln.

Eine kurzfristige Erweiterung des Teams ist derzeit zwar nicht vorgesehen, weil neue Mitglieder zunächst ausgebildet werden müssten. Interesse gibt es aber bereits: Nach Angaben der Polizei liegen erste Anfragen vor. Ob im kommenden Winter eine weitere Ausbildung gemeinsam mit anderen Dienststellen angeboten werden kann, hängt unter anderem von der Zahl der Interessierten ab.

Wichtig: Die Sicherheitswacht ersetzt die Polizei nicht, sondern ergänzt deren Arbeit. Ihre Mitglieder zeigen sichtbare Präsenz, stehen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung und melden verdächtige Beobachtungen an die Polizei.

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