Rekrutenausbildung in Bruck – Gelöbnis im November
Jetzt geht's los: Am 1. Oktober haben die ersten jungen Soldatinnen und Soldaten ihre Unterkünfte im sogenannten Kilometerbau bezogen. Ihr Einzug markiert für den traditionsreichen Militärstandort Fürstenfeldbruck eine Zäsur.
Zum selben Zeitpunkt hat zudem das neu aufgestellte Luftwaffenausbildungsbataillon 2 seinen Dienst aufgenommen. Insgesamt 112 Rekrutinnen und Rekruten der 8. Luftwaffenausbildungskompanie begannen am Fliegerhorst eine rund dreimonatige Heimatschutzausbildung (ehemalige Grund- oder Basisausbildung, die Soldatinnen und Soldaten sowie Reservisten gezielt auf den Schutz kritischer Infrastruktur und die Sicherung des rückwärtigen Raumes in Deutschland vorbereitet; Anm. d. Red.).
Damit ist eine Entwicklung konkret geworden, die sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte: Erst im Sommer hatte die Bundeswehr die Stationierung des zusätzlichen Ausbildungsbataillons angekündigt. Nachdem die Offizierschule der Luftwaffe nach Roth verlegt worden war, ist Fürstenfeldbruck nun wieder Ausbildungsstandort der Luftwaffe.
Oberbürgermeister Christian Götz heißt die jungen Soldatinnen und Soldaten willkommen: „Der Fliegerhorst und die Bundeswehr sind seit Jahrzehnten eng mit Fürstenfeldbruck verbunden. Mit dem Start der ersten Rekrutinnen und Rekruten beginnt nun ein neues Kapitel am Standort. Wir heißen die jungen Soldatinnen und Soldaten in unserer Stadt herzlich willkommen und freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bundeswehr vor Ort.“

Militärisches Zeremoniell hat in Fürstenfeldbruck Tradition: Das Archivfoto zeigt den Verabschiedungsappell von Offizieren des militärfachlichen Dienstes am 2. Juli 2025. Am 11. November 2026 folgt mit dem Gelöbnis der ersten am Standort ausgebildeten Rekrutinnen und Rekruten eine Premiere.
Foto: Bundeswehr/Max-Joseph Kronenbitter
Für den Ausbildungsbeginn wurde ein Teil des Kilometerbaus in den vergangenen Monaten hergerichtet. Unter anderem wurden Unterkünfte, Ausbildungsräume und Büros saniert sowie die technische Infrastruktur erneuert. Nach den derzeitigen Planungen der Bundeswehr soll der Standort in den kommenden Jahren weiter wachsen.
Die neue militärische Nutzung verändert zugleich die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Fliegerhorst-Areals. Die Stadt begleitet diese Entwicklung weiterhin im Austausch mit Bund und Bundeswehr und setzt sich dabei auch für ihre eigenen Flächen- und Entwicklungsinteressen ein.
Gelöbnis im November ist eine Premiere
Auch im Stadtzentrum wird der neue Abschnitt bald sichtbar. Für das erste Gelöbnis von Rekrutinnen und Rekruten in Fürstenfeldbruck stehen bereits weitere Details fest: Die feierliche Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 11. November, um 14 Uhr vor der Klosterkirche Fürstenfeld. Anwesend ist auch Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur und damit ranghöchster Soldat der Luftwaffe.
Direkt im Anschluss wird dort ab 15 Uhr das Luftwaffenausbildungsbataillon 2 mit einem feierlichen Appell offiziell in Dienst gestellt. Für die musikalische Begleitung sorgt das Heeresmusikkorps Ulm. Die Bevölkerung ist zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Über den genauen Ablauf und mögliche verkehrliche Auswirkungen informiert die Stadt rechtzeitig vor dem Termin.
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