Stadt und Stadtwerke planen Brucks Wärmeversorgung von morgen

Die Stadt Fürstenfeldbruck und ihr Tochterunternehmen, die Stadtwerke Fürstenfeldbruck, gehen gemeinsam die nächsten Schritte, um die Wärmeversorgung im Stadtgebiet auf erneuerbare Energien umzustellen.

Ein erster Meilenstein ist erreicht: Mithilfe der Energieagentur Klima³ des Landkreises wurde in einer Vorstudie eine umfassende Datengrundlage geschaffen. Darauf bauen nun die kommunale Wärmeplanung der Stadt und der Transformationsplan der Stadtwerke auf.

Die kommunale Wärmeplanung untersucht, welche Bereiche im Stadtgebiet grundsätzlich für ein Wärmenetz geeignet sind und wo dezentrale Lösungen voraussichtlich sinnvoller sind. Der Transformationsplan der Stadtwerke soll parallel aufzeigen, wie die heutige Fernwärmeerzeugung klimaneutral gestaltet und das bestehende Netz weiterentwickelt werden kann.

Beide Planungen sollen bis zum Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Auf Grundlage der Ergebnisse werden Stadtwerke, Stadtverwaltung und Politik anschließend gemeinsam darüber entscheiden, welche Maßnahmen wann umgesetzt werden können.

Stadt und Stadtwerke planen gemeinsam die Wärmeversorgung von morgen.


Orientierung bei künftigen Heizungsentscheidungen

Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer soll die kommunale Wärmeplanung vor allem Orientierung bieten, etwa bei einer Sanierung oder dem Austausch einer Heizung. Sie kann Hinweise darauf geben, ob in einem Gebiet künftig ein Wärmenetz infrage kommt oder eher mit einer dezentralen Versorgung zu rechnen ist. Eine verbindliche Zusage für einen Anschluss an ein Wärmenetz ist damit jedoch noch nicht verbunden.

„Das gemeinsam entwickelte Zielbild für die zukünftige Wärmeversorgung gibt den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit und hilft ihnen, die richtige Entscheidung für ihre Energieversorgung zu treffen“, erklärt Oberbürgermeister Christian Götz.

"Zielbild" und ein "Mammutprojekt"

Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt bezeichnet die Umstellung der Wärmeversorgung als ein „Mammutprojekt“, bei dem alle Beteiligten gefordert seien. Die Stadtwerke würden ihre künftigen Investitionen in die Infrastruktur und den notwendigen Fernwärmeausbau an den Ergebnissen der Planungen ausrichten.

Fürstenfeldbruck verfolgt das Ziel, bis 2035 bilanziell klimaneutral zu werden. Die kommunale Wärmeplanung und der Transformationsplan sollen dafür wichtige strategische Grundlagen liefern.

Die gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Fürstenfeldbruck und der Stadtwerke Fürstenfeldbruck mit ausführlichen Informationen und weiteren Stimmen steht HIER ZUM DOWNLOAD bereit.




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