Stadt Fürstenfeldbruck gewinnt Wettbewerb bei Europäischer Mobilitätswoche

Aller guten Dinge sind drei – nun hat Fürstenfeldbruck den Hattrick im Bereich nachhaltige Mobilität geschafft. Nach der Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ im Januar 2021 und der Prämierung für das Projekt „Lastenräder für alle – Verleih und Förderprogramm“ als „Klimaaktive Kommune“ im November vergangenen Jahres gelang der Stadt Fürstenfeldbruck nun der Hattrick: Am 25. April erhielt sie im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) den ersten Preis für das beste Programm in kleinen Kommunen, d.h. Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern. Mit unterschiedlichen Aktionen wurden seit 2019 gemeinsam mit vielen Organisationen in der Stadt, und dank dem Landratsamt Fürstenfeldbruck auch in der Region, verschiedene Maßnahmen angestoßen und Impulse für nachhaltige Mobilität gesetzt.

Nach drei Jahren erfolgreicher Teilnahme und Durchführung der EMW hatte sich die Stadt Fürstenfeldbruck für den ersten bundesweiten Wettbewerb der Aktion beworben. Die öffentliche Bekanntgabe der Finalisten und die Preisverleihung erfolgten am 25. April unter Beteiligung des Bundesministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Die digitale Live-Übertragung, bei der viele der offiziellen Teilnehmer*innen und Partner*innen der Mobilitätswoche anwesend waren, fand im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

Es wurden Best-Practice-Beispiele von verschiedenen Kommunen in Deutschland präsentiert, darunter auch Aktionen, die im Rahmen der EMW in Fürstenfeldbruck stattgefunden haben.

Oberbürgermeister Erich Raff freute sich bei der Preisverleihung zusammen mit Mobilitätsmanagerin Montserrat Miramontes über die Auszeichnung. Er sei megastolz auf den Gewinn des Wettbewerbs. Seine Highlights seien im Jahr 2021 der Parking Day entlang der Hauptstraße sowie das Lastenradrennen gewesen. Außerdem habe die neue Fahrradstraße an der Kirchstraße gezeigt, wie gut ein Miteinander unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer funktionieren kann.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch die Möglichkeit zum informellen Austausch unter den Teilnehmer*innen und Partner*innen, bei der Miramontes, als Organisatorin in der Stadtverwaltung, die Ziele zur nachhaltigen Mobilität und die konkreten Aktivitäten während der EMW 2021 präsentierte. Zudem wurde das Networking unter den lokalen Akteur*innen als Gelegenheit genutzt, um weitere Ideen für Aktionen zu entwickeln, die dieses Jahr in der Stadt, aber auch im Landkreis, stattfinden werden.

Die Brucker Bürger*innen, aber auch die Bürger*innen in anderen Kommunen, können sich jetzt schon auf die diesjährige Europäische Mobilitätswoche freuen. Manche Aktionen stehen bereits fest: So soll in dessen Vorfeld am 11. September der „Autofreie Sonntag“ (Organisation durch ZIEL 21) stattfinden. Jutta Remsing, Stabsstelle ÖPNV im Landratsamt, kündigte an, dass man sich mit seinem seit Dezember 2021 ausgeweiteten Sonntagsverkehr im MVV-Regionalbusverkehr mit kostenlosen ÖPNV-Schnupperfahrten beteiligen wird. Zur Eröffnung der EMW am 16. September planen die Stadt und das Landratsamt wieder gemeinsam die traditionelle „Herzenbrezen“-Dankaktion. Am 20. und 24. September sind ADFC-Radtouren vorgesehen und am 22. September wird aus Anlass des weltweiten „Autofreien Tages“ zu einem Schultag ohne die Nutzung des Autos aufgerufen werden. Andere Aktionen wie das Lastenradrennen bzw. eine Lastenradfahrschule, das Pedelec-Training für Senior*innen und Beratungen zur Ladeinfrastruktur sind noch im Gespräch.

Banner: Online nahmen Mobilitätsmanagerin Montserrat Miramontes und OB Erich Raff die Auszeichnung durch Moderatorin Yvonne Knapstein entgegen. Der Pokal wird per Post verschickt.

Für dieses Programm erhielt die Stadt Fürstenfeldbruck jetzt den ersten Preis: 
Europäische Mobilitätswoche 2021

 

Video Bundesweiter Wettbewerb der EMW – Bestes Programm Kleiner Kommunen: 1. Preis Fürstenfeldbruck

 




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