Ausstellung der Preisträger zum Wettbewerb Schlachthof-Areal
In den kommenden Jahren ist die Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Schlachthofs auf der Lände geplant. Hierfür wurde ein Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Am 27. April fand die Sitzung des Preisgerichts statt. Sechs Büros waren zur Teilnahme eingeladen und weitere zwölf Teilnehmende sind über eine Ausschreibung gefunden worden. Die Wettbewerbsaufgabe wurde auf insgesamt 54 Seiten detailliert beschrieben. Der Entwurf für das Gebäudeensemble sollte die einmalige Chance ergreifen, das Nutzungskonzept unter Würdigung des Einzeldenkmals von nationalem Rang im Bestand auf kreative und innovative Art umzusetzen. Nach zwei Jahren Planung und rund zwei Jahren Bauzeit soll das Projekt fertiggestellt sein.
Das Vorhaben ist Teil des städtebaulichen Rahmenplans für das neue Quartier rund um Aumühle und Lände. Bekanntlich soll dort ein lebendiges, heterogenes Gebiet entstehen, das zentrumsnahes Wohnen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Gastronomie, Jugendkultur und Erholung vereint. Eine Machbarkeitsstudie zur „Umnutzung und Sanierung des ehemaligen Schlachthofs“ liegt ebenfalls bereits vor.
Preisträger stehen fest
Am 27. Mai wurden die Preisträger gekürt: Der Siegerentwurf stammt von Springer Architekten GmbH aus Berlin zusammen mit Marcel Adam Landschaftsarchitekten BDLA aus Potsdam.
Ab 5. Mai gibt’s die Siegerentwürfe zu sehen
Wie die Preisträger die Aufgabenstellung gelöst haben, können sich Interessierte vom 5. bis 31. Mai im Stadtlabor, Pucher Straße 6 a, ansehen. Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am 4. Mai um 17.00 Uhr zusammen mit OB Christian Götz und Stadtbaurat Johannes Dachsel statt. Hierzu sind die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Das Stadtlabor ist täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr offen.

Gemeinsam präsentieren (v. li.) Stadtbaurat Johannes Dachsel, Preisgerichtsvorsitzende Silvia Schellenberg-Thaut
und OB Christian Götz das Modell des Siegerentwurfs.
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