Defibrillatoren-Standorte bitte melden

Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod. Herzkammerflimmern kann zum Herzstillstand und damit innerhalb weniger Minuten zum Tod führen – wenn es nicht unterbrochen wird. Ein Defibrillator kann mittels Elektroschocks das Kammerflimmern durchbrechen.
Voraussetzung für den Erfolg der Behandlung ist aber der rechtzeitige Einsatz eines Defibrillators. Denn mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit. Bereits nach drei Minuten setzt zudem das Absterben von Gehirnzellen ein.
Entscheidend ist daher, dass im entsprechenden Moment ein automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Hand ist. Diese können auch von Laien bedient werden.
AEDs hängen inzwischen an einigen öffentlichen Plätzen. In Fürstenfeldbruck gibt es etwa im Rathaus, in der Volkshochschule am Niederbronnerweg oder im Veranstaltungsforum Fürstenfeld öffentlich zugängliche AEDs.
Die Stadt plant, auf diese durch Aufkleber an den Ladentüren und entsprechende Beschilderung aufmerksam zu machen. Initiatorin des Projekts ist BBV-Stadträtin Irene Weinberg. Mit der Aktion soll an stark frequentierten Orten die Möglichkeit bestehen, Leben retten zu können.

Daher bittet die Stadt, alle Betriebe, Einrichtungen und Institutionen in der Innenstadt, am Bahnhof Fürstenfeldbruck und am Geschwister-Scholl-Platz sich zu melden, wenn sie über einen öffentlich zugänglichen Defibrillator verfügen.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung unter E-Mail webredaktion@fuerstenfeldbruck.de oder Telefon 08141 281-1414.




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