Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Brucker Bürgerinnen und Bürger,

der Kommunalwahlkampf hatte uns in den vergangenen Wochen fest im Griff, jetzt ist die Entscheidung für die kommenden sechs Jahre gefallen. Das vorläufige Endergebnis finden Sie auf den Seiten 10/11.

Den neuen Mitgliedern des Stadtrates gratuliere ich ganz herzlich zur Wahl und freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Bei all jenen, die nicht mehr dem neuen Stadtrat angehören, bedanke ich mich ebenso herzlich für ihr Engagement in den vergangenen sechs und mehr Jahren.

Das Hauptthema, das uns derzeit alle beschäftigt, ist allerdings das Coronavirus. Niemand kann genau abschätzen, was noch alles auf uns zukommen wird. Welche Auswirkungen dieses Virus haben kann, wurde uns zunächst im fernen China vor Augen geführt: menschenleere Straßen, abgeriegelte Städte und Bürger, die ihre Wohnungen nicht verlassen durften. Es war alles so weit weg, bis die ersten Fälle in Europa und mit Italien vor unserer „Haustüre“ auftraten. Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung sind auch wir plötzlich mitten drin und nicht nur dabei. Auf die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus möchte ich nicht groß eingehen. Allerdings werden diese nicht nur für die freie Wirtschaft in allen Bereichen, sondern auch für die Haushalte der Kommunen spürbar sein.

Es bleibt die Hoffnung, dass die Verbote und Schutzmaßnahmen den gewünschten Erfolg haben und wir bald wieder zur „Normalität“ zurückkehren können. In der Zwischenzeit heißt es, die Situation notgedrungen zu akzeptieren, vor allem Ansteckungsrisiken zu minimieren und gleichzeitig besonnen zu reagieren.

Bevor sich der neue Stadtrat am 5. Mai zur konstituierenden Sitzung trifft, werden voraussichtlich keine Sitzungen mehr stattfinden können. Wie in der Zwischenzeit dringende Themen abgehandelt werden können, wird derzeit geklärt.

Etwas Erfreuliches kann ich dennoch berichten, auch wenn der Beschluss des Stadtrates hierzu nicht wie geplant Ende März getroffen werden kann. Nach über zwei Jahren zäher, aber immer konstruktiver Besprechungen mit der Regierung von Oberbayern und dem Straßenbauamt Freising haben wir es letztlich geschafft, dass das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr dem Antrag auf Verlegung der St 2054 aus dem Stadtgebiet Fürstenfeldbruck bei gleichzeitiger Abstufung von einer Staatsstraße zur Gemeindestraße zugestimmt hat. Dafür darf ich mich auch bei Herrn Landtagsabgeordneten Alexander Dorow bedanken, der letztlich die entscheidenden Personen an einen Tisch gebracht hat. Ein Dank gilt natürlich auch der Verwaltung, die die Vorlagen an das Ministerium bestens ausgearbeitet und mit fundierten Zahlen belegt hat. Die Gestaltung der Landsberger-, Holzhof- und Schöngeisinger Straße sowie des Teilstückes zwischen der Augsburger Straße und dem Kreisel beim ehemaligen „Hotel Hasenheide“ obliegt nach dem Bescheid der Regierung von Oberbayern dann dem neuen Stadtrat.

Abschließend wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie gesund!

Ihr
Erich Raff
Oberbürgermeister




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Stadt Fürstenfeldbruck
Hauptstr.31
82256 Fürstenfeldbruck

Stand: 04/06/2020
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