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Selbstverständnis
(Fotos: Voxbrunner)
Das Stadtmuseum in den großzügigen Räumen der ehemaligen Klosterbrauerei des Klosters Fürstenfeld bietet vielfältige Informationen, Kunstgenuss und Unterhaltung für Personen jeden Alters. Es hält das Bewusstsein kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt in der Region lebendig und schafft damit in einer Zeit allgegenwärtiger Mobilität Identifikation der Bürger mit ihrer unmittelbaren Umgebung. Als weicher Standortfaktor zeichnet das Museum mitverantwortlich für den Charakter und die Lebensqualität Fürstenfeldbrucks. Das Stadtmuseum ist mit der S-Bahnlinie S4 bequem zu erreichen. Vom S-Bahnhof Fürstenfeldbruck führt ein schöner, 10-minütiger Weg zur ehemaligen Klosteranlage.

Ausstellungen und Sammlungen
(Fotos: Stadtmuseum)
In drei ständigen Abteilungen bietet das Haus einen Überblick über wesentliche Bereiche städtischer und regionaler Geschichte und Kultur. Zum einen ist die Geschichte und Kunst des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld, seine Beziehung zu den Wittelsbacher Landesherren und die dominierende Rolle, die es in kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht für die Region spielte, ein Schwerpunkt des Museums.
Eine weitere Abteilung befasst sich mit dem Leben in Bruck um 1900. Hier geht es vor allem um gesellschaftsgeschichtliche Aspekte, die den Geist dieser faszinierenden Epoche zwischen Tradition und Moderne beleuchtet. Archäologische Funde aus der Zeit der Kelten, Römer, Bajuwaren sind in der dritten Museumsabteilung ausgestellt. Dort können die Besucher sehen und erfahren, welche Spuren die Menschen vom Mittelalter bis zurück in die Steinzeit im Landkreis Fürstenfeldbruck hinterlassen haben. Der Museumsladen im Eingangsbereich hält neben Kunstpostkarten und einschlägiger Literatur auch Museumsreplikate und kleinere kunsthandwerkliche Artikel bereit. Überregionale Bedeutung erlangt das Stadtmuseum vor allem durch sein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm. Jährlich drei bis vier aufwändige Wechselausstellungen bieten Einblick in historisch und zeitgenössisch bedeutsame Gegebenheiten, Persönlichkeiten, Strömungen etc. Auf großes öffentliches Interesse stießen in den vergangenen Jahren bereits Ausstellungen wie Die Gärten des Klosters (2005), Die Millers. Aufbruch einer Familie (2006), Electrine und die anderen. Künstlerinnen 1700 bis 2000 (2008) und Reisen mit der Postkutsche (2009). 
Museumspädagogik und andere Kooperationen
Epochen lebendig und begreifbar machen: Dazu dienen museumspädagogische Aktivitäten wie z.B. zum Thema 'Die schöne Römerin' (Fotos: Stadtmuseum Fürstenfeldbruck)
Die Museumspädagogik bzw. Kunstvermittlung wird in den Museen immer wichtiger, neue und unterhaltsame Vermittlungsmethoden sind gefragt. Museumspädagogische Aktionen für Kinder und Erwachsene, für Schulklassen und Seniorengruppen begleiten daher die jeweiligen Ausstellungen. Neben Vorträgen und Führungen finden auch Kinderaktionstage und Workshops statt. Ferner ist die ständige Zusammenarbeit mit anderen Museen und Kulturträgern sowie interessierten Vereinen und Schulen bzw. Lehrkräften eine wichtige Aufgabe der Museumsleitung.
| | Kontakt:
Stadtmuseum Fürstenfeldbruck Kloster Fürstenfeld 82256 Fürstenfeldbruck
Telefon |  | | | Museumskasse | 08141 / 44046 | | Museumsverwaltung | 08141 / 61130 | | | | Fax 08141 / 611333 | | E-Mail: stadtmuseum@fuerstenfeldbruck.de | | Internet: www.stadtmuseumffb.de | | | | Öffnungszeiten: | | Dienstag bis Samstag | 13-17 Uhr | | Sonntag und Feiertag | 11-17 Uhr | | | | Schulklassen und Gruppen: | Führungen, Kinderaktionen und Workshops nach Vereinbarung |
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