Rote Bank bekommt festen Platz in Bruck

Ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen bekommt einen festen Platz in Fürstenfeldbruck: Am Mittwoch, 25. November, um 11 Uhr wird auf dem Geschwister-Scholl-Platz in der Buchenau eine Rote Bank eingeweiht.

Oberbürgermeister Christian Götz wird die neue Bank gemeinsam mit den Beteiligten der Aktion ihrer Bestimmung übergeben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Termin fällt bewusst auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Götz unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Die Roten Bänke machen ein wichtiges Thema dort sichtbar, wo unser gesellschaftliches Leben stattfindet – mitten im öffentlichen Raum. Sie setzen ein Zeichen, regen zum Nachdenken an und tragen dazu bei, dass Gewalt gegen Frauen nicht übersehen oder verdrängt wird.“

Bereits im März 2024 stand vorübergehend eine Rote Bank auf dem Geschwister-Scholl-Platz. Das Foto zeigt Oberbürgermeister Christian Götz mit Antje Krüger, Annemarie Fischer und Ulrike Schauder vom Verein Frauen helfen Frauen FFB. e.V.
Foto: Stadt Fürstenfeldbruck


Bewusste Entscheidung für Geschwister-Scholl-Platz

Der Geschwister-Scholl-Platz ist dabei kein zufälliger Standort. Bereits im März 2024 stand dort vorübergehend eine Rote Bank des Vereins Frauen helfen Frauen FFB e.V.. Mit der neuen Bank erhält die Botschaft nun dauerhaft einen Platz im Stadtgebiet.

Die Bank trägt gut sichtbar den Schriftzug „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“. Zwei QR-Codes führen direkt zum bundesweiten Hilfetelefon sowie zu den regionalen Unterstützungsangeboten von Frauen helfen Frauen FFB e.V.

Nicht nur Symbol, sondern auch Wegweiser zu Hilfe

Damit soll die Bank nicht nur zum Reflektieren und zum Gespräch anregen, sondern Betroffenen zugleich einen möglichst unkomplizierten Zugang zu Hilfe ermöglichen. Die Funktion der QR-Codes und die Botschaft der Bank sind Bestandteil des landkreisweiten Projekts.

Initiiert wurde die Aktion von Frauen helfen Frauen FFB e.V. gemeinsam mit den beteiligten Kommunen, der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck und der Caritas-Werkstatt. Kreisweit werden neun Rote Bänke aufgestellt.

Die Stadt übernimmt künftig die Pflege und will das Thema auch über den Aufstellungstag hinaus sichtbar halten. Rund um den 25. November sind deshalb auch in den kommenden Jahren weitere Aktionen vorgesehen.

Hilfe und Beratung

Wer selbst von Gewalt betroffen ist oder sich um eine andere Person sorgt, erhält beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 116 016 rund um die Uhr anonyme und kostenfreie Beratung. Auch Frauen helfen Frauen FFB e.V. bietet in der Region Beratung und Unterstützung an.




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