Stadtlabor: Zwischenstand der kommunalen Wärmeplanung und Beteiligungsaktion
Wie kann die Wärmeversorgung in Fürstenfeldbruck künftig klimafreundlich, zuverlässig und bezahlbar gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die kommunale Wärmeplanung. Die Ausarbeitung wurde im April begonnen, nun ist die Bestands- und Potenzialanalyse beendet.
Die nächsten Schritte sind die Simulation der verschiedenen Zukunftsszenarien, eine Hemmnis-Analyse und die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung der Planung.
Über den aktuellen Zwischenstand können sich Bürgerinnen und Bürger nun im Stadtlabor (Pucher Straße 6 a) informieren. Geöffnet ist die Ausstellung bis einschließlich 29. November täglich von 11 bis 19 Uhr.
Im Mittelpunkt stehen die bisherigen Ergebnisse der Bedarfs- und Potenzialanalyse. Sie zeigen auf, wie hoch der aktuelle Wärmebedarf in der Kommune ist, welcher CO2-Ausstoß damit zusammenhängt und welche Möglichkeiten in Zukunft bestehen, lokale erneuerbare Energien zu nutzen, um den künftigen Wärmebedarf zu decken.
Neben den Informationen gibt es auch einen interaktiven Mitmachteil, der dazu einlädt, Ideen, Erfahrungen und Einschätzungen einzubringen. Auf drei Postern werden Schwerpunkte und Hindernisse für die Privatpersonen abgefragt. Neben den vorgegebenen Optionen, die mit Klebepunkten bewertet werden sollen, können immer auch eigene Hinweise auf Klebezetteln angebracht werden.
Es ist demnächst auch eine Online-Beteiligung bei den Brucker Stadtgesprächen möglich.
Die Rückmeldungen sind essenziell für die weitere Ausarbeitung der Wärmeplanung und sollen dazu beitragen, Chancen und Herausforderungen vor Ort besser zu verstehen, um sinnvolle Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger herauszuarbeiten.
„Die Wärmewende betrifft uns alle. Deshalb möchten wir nicht nur über die bisherigen Ergebnisse informieren, sondern auch die Erfahrungen, Sorgen und Anregungen der Bürgerschaft aufnehmen. Die Ausstellung bietet somit die Gelegenheit, sich einen Überblick über den aktuellen Planungsstand zu verschaffen und die weitere Entwicklung der Wärmeversorgung aktiv mitzugestalten“, sagt Lucia Billeter, Klimaschutzbeauftragte im Rathaus.
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