Holocaust-Gedenkveranstaltung am 27. Januar
Auch heuer gibt es vom Arbeitskreis (AK) Gedenken im Historischen Verein in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Fürstenfeldbruck am 27. Januar eine Veranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus. Die Gedenkfeier findet um 11.00 Uhr am Mahnmal, Ecke Augsburger-/ Dachauer Straße statt. Gestaltet wird sie von Schülerinnen und Schülern des Graf-Rasso-Gymnasiums, musikalisch umrahmt vom Bläserensemble des Bayerischen Polizeiorchesters.
Das Mahnmal stammt von dem Bildhauer Hubertus von Pilgrim, der am 1. Januar 2026 im Alter von 94 Jahren an seinem Wohnort in Pullach verstorben ist. Der Künstler hat 22 identischen Denkmaler geschaffen, die an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Dachau im Jahr 1945 erinnern und entlang der Strecke des Todesmarsches stehen. Ein weiteres Exemplar befindet sich in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
Um 18.00 Uhr zeigt dann der AK Gedenken in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Lichtspielhaus den Film „Die Verleugnung“ im Lichtspielhaus, Maisacher Straße 7. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Einführung übernimmt die Landtagsabgeordnete Gabri-ele Triebel. Im Mittelpunkt des Filmes steht die Frage, wie man beweisen kann, dass es den Holocaust gab. Darum dreht sich ein Prozess zwischen der amerikanischen Historikerin Deborah Lipstadt und David Irving, einem Autor, der sich in seinen auflagenstarken Büchern tendenziös zum „Dritten Reich“ äußerte. Ein spannendes Justizdrama, das viele Fragen zur Shoah aufgreift.
Hinweis:
Für die Gedenkveranstaltung wird ab 10.45 Uhr bis eta 11.30 Uhr der Bereich rund um das Mahnmal für den Verkehr gesperrt.
Auch der Busverkehr ist betroffen. Bitte beachten Sie die Fahrgast-Information.
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