Bäume müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden
In der nächsten Zeit müssen in Fürstenfeldbruck einige Bäume gefällt werden. Hierbei handelt es sich größtenteils um Eschen, die vom „Eschentriebsterben“ betroffen sind sowie nicht mehr ausreichend verkehrssichere Altbäume.
Beim sogenannten Eschentriebsterben werden die Bäume durch einen Pilz in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt. Der Verursacher, auch „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ genannt, ist auch in Bayern flächendeckend anzutreffen. Durch den Pilzbefall kommt es binnen weniger Jahre zum Absterben der gesamten Pflanze. Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Daher werden Alteschen entlang von Wegen und in öffentlichen Anlagen auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und gegebenenfalls entfernt.
Die Fällarbeiten in Fürstenfeldbruck werden größtenteils in Eigenleistung des Stadtbauhofs mit Unterstützung durch Fachfirmen durchgeführt. Zuvor erfolgt eine Untersuchung hinsichtlich des Artenschutzes um auszuschließen, dass keine Nist-, Brut- und Zufluchtsstätten von Vögeln vorhanden sind.
Der Baumbestand wird regelmäßig im Hinblick auf die Verkehrssicherheit begutachtet. Bereits in den vergangenen Jahren musste in den betroffenen Bäumen auch zunehmend Totholz aus den Baumkronen entfernt werden.
Für die entnommenen Bäume wird gemäß Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde die doppelte Menge im Herbst als Ersatz an optimalen und sinnvollen Stellen gepflanzt werden. Jedoch keine Eschen mehr.
Foto Banner: Franz W. auf Pixabay
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