52 Wohnungen, Kita und mehr Grün: So soll Aichs Ortseingang aussehen

Die Planungen für den östlichen Ortseingang von Aich sind weiter konkretisiert worden. Der aktuelle Entwurf sieht auf den beiden Flächen an der Brucker Straße insgesamt 52 Wohneinheiten vor, davon 14 auf dem städtischen Grundstück und 38 auf dem Gelände der Firma Arnold.

Dem jetzigen Stand vorausgegangen waren zwei Bürgerdialoge. Bereits beim ersten Bürgertermin im Mai (siehe auch RathausReport vom Juni 2026, Seite 4) wurden zwei Planungsvarianten vorgestellt und zahlreiche Anregungen aus Aich aufgenommen. Beim zweiten Bürgerinformationstermin am 24. September präsentierte das Planungsteam den daraufhin überarbeiteten Entwurf.

Wohnen und soziale Infrastruktur

Auf der städtischen Fläche soll ausschließlich sozial geförderter Mietwohnraum entstehen. Vorgesehen sind dort außerdem ein eingruppiger Kindergarten für 25 Kinder, ein öffentlicher Spielplatz sowie ein Bürgerraum. Dieser soll auch für Veranstaltungen und als Treffpunkt für die Allgemeinheit genutzt werden können.

Auch auf dem Grundstück der Firma Arnold bleibt neben dem Wohnen Raum für Handwerk und Gewerbe. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und Wohnformen sollen dabei Wohnraum für verschiedene Bevölkerungsgruppen ermöglichen.

So könnte sich der östliche Ortseingang von Aich künftig präsentieren: Der weiterentwickelte Rahmenplan verbindet Wohnen, soziale Infrastruktur, Gewerbe und Grünflächen.
Grafik: Stadt Fürstenfeldbruck / Glaswerke Arnold GmbH / Sigrid Hintersteininger Architektur


Bürgeranregungen verändern die Planung

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sind an mehreren Stellen in die Überarbeitung eingeflossen. So wurde die Zahl der vorgesehenen Wohnungen reduziert. Auch die Erschließungs- und Parksituation wurde angepasst und an der Nordseite eine stärkere Eingrünung vorgesehen.

Für den Pucher Weg ist derzeit eine Breite von 5,50 Metern geplant. Die Parkplatzerschließung der städtischen Wohnanlage und des Kindergartens beziehungsweise der Tagespflege wurde gebündelt und nach innen verlegt. Weitere Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung sowie Lösungen für den Hol- und Bringverkehr und Sharing-Angebote werden noch geprüft.

Ökologische Gesichtspunkte spielen ebenso eine wichtige Rolle: Bereits versiegelte Flächen sollen möglichst weitergenutzt, andere Bereiche entsiegelt sowie Grünflächen erhalten und erweitert werden.

Wie geht's jetzt weiter?

Der Rahmenplan bildet die Grundlage für die nächsten politischen und bauleitplanerischen Schritte. Eine Behandlung im zuständigen Gremium und ein politischer Beschluss sind bis Ende 2026 vorgesehen.

Anschließend soll das formelle Bauleitplanverfahren folgen. Nach dem derzeitigen Zeitplan sind die notwendigen Auslegungen bis Herbst 2027 vorgesehen, die Rechtsplanung könnte damit Anfang 2028 abgeschlossen werden. Änderungen und Verzögerungen im weiteren Verfahren bleiben möglich.

Wie Bürgerinnen und Bürger sich bei künftigen Bauleitplanverfahren informieren und beteiligen können, erläutert die Stadt auch unter „Bauleitplanung wird digitaler: Neue Plattform ab 31. Oktober“.

Hier finden Sie die gesamte Präsentation des zweiten Bürgerinformationstermins vom 24. September 2026 und alle Planungsfolien zum aktuellen Entwurfsstand.




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