Fahrradzone nördlich des Schulzentrums geplant

Die Stadtverwaltung plant verkehrliche Änderungen im Wohngebiet östlich der Münchner Straße, um die Sicherheit für Radfahrer, insbesondere Schüler, zu erhöhen. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Tiefbau am 10. Juli wurden die Ideen dazu vorgestellt.

Das betroffene Gebiet umfasst das Geviert Zum Krebsenbach/Rosenstraße/Nelkenstraße und Tulpenstraße, das derzeit als Zone 30 ausgewiesen ist (in der Karte blau umrandet). Der Einmündungsbereich Veilchenstraße/Zum Krebsenbach/Rosenstraße wird als Gefahrenpunkt eingestuft. Jeden Morgen queren hier viele Schüler mit dem Fahrrad die Straße Zum Krebsenbach, hauptsächlich auf dem Weg zum Gymnasium. Auch Grundschüler nutzen diese Kreuzung auf dem Weg zur Schule am Theresianumweg.

Um die Sicherheit zu erhöhen, soll in diesem Bereich eine Fahrradzone eingerichtet werden, in der die Fahrstrecke der Schüler bevorrechtigt wird. Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme ist die Beschränkung des Verkehrs auf Anlieger, wodurch das Befahren und Parken nur für Bewohner und Anlieger erlaubt sein wird.

Bürgerbeteiligung

Nach einem Rundgang vor Ort mit den Expertinnen der Stadt, sind jetzt die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, die Planung auf der Beteiligungsseite www.brucker-stadtgespraeche.de  bis zum 7. August zu bewerten. 

Wichtig zu wissen:
Wie bei Straßenplanungen üblich, müssen viele örtliche Zwänge und rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Klar ist, dass nicht alle individuellen Belange und Wünsche realisiert werden können. Dennoch ist es der Stadt Fürstenfeldbruck wichtig zu wissen, wie die Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden über die Planung denken.

Weitere Schritte:
A: Wenn die Anwohner den Planungen mehrheitlich zustimmen, soll diese am 2. Oktober im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Tiefbau beschlossen werden. Geplant ist, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, die Maßnahme noch in diesem Jahr realisiert. 
B: Wenn es zu keiner mehrheitlichen Zustimmung kommen sollte, wird die Planung als Pilotprojekt für die Dauer eines Jahres angeordnet. Im Nachgang wird ausgewertet, welche Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit der Radler und die verkehrliche Situation im Gebiet zu beobachten waren.






zurück zur Übersicht