Erzählcafé: Als "Hugo" noch kein Cocktail war

Als „Hugo“ noch kein Cocktail war, sondern der Name für Zigarettenstummel, den jugendliche Raucher aufsammelten, wenn amerikanische Soldaten ihn wegwarfen, da war der Krieg endlich vorbei. Neue Zeiten brachen in Fürstenfeldbruck an und Jugendliche lernten bei der „GYA“, den German Youth Activities, auch Sportarten wie Baseball und Basketball erstmalig kennen. Im „Girls Club“ stellten deutsche Mädchen mit Erstaunen fest, dass Mais nicht nur an Schweine verfüttert werden konnte, sondern daraus Popcorn entstand. Und Häuser von Brucker Familien wurden, teilweise nur für zwei Wochen, beschlagnahmt, damit amerikanische Soldaten vorübergehend ein Dach über dem Kopf hatten. Von 1945 bis 1957 waren die Amerikaner in Fürstenfeldbruck, als Besatzer, „Erzieher zur Demokratie“ und nicht zuletzt Arbeitgeber.

In der Reihe „Erzählcafé“ berichten Irmgard Friedl, Robert Weinzierl und Alfred Kremb am Samstag, den 30. März, um 15.00 Uhr in der Stadtbibliothek Aumühle über ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser Zeit. Moderiert wird das Erzählcafé von Karin Wimmer-Billeter für das Brucker Forum.

Karten gibt es in der Stadtbibliothek Aumühle, Telefon 08141 3630910, und im Büro des LiB-Mehrgenerationenhauses, Telefon 08141 316615.




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