Amperdämme: Pflege steht an

Die Stadtwerke sind gesetzlich verpflichtet, die Dämme auf Beschädigung, Risse oder Dichtigkeit zu prüfen und damit die Sicherheit zu garantieren. Deshalb erfolgt zweimal pro Jahr ein Rückschnitt der Vegetation. Im Juli ist es wieder soweit: Sträucher, Hecken und Büsche entlang der Amper werden eingekürzt. Dabei wird laut den Stadtwerken versucht, Blumenfelder an unkritischen Stellen auszusparen, um einen Kompromiss zwischen Insektenschutz und Dammsicherheit zu finden.

Als Betreiber der beiden Wasserkraftwerke in Fürstenfeldbruck und Schöngeising sind die Stadtwerke angehalten, die technischen Anforderungen an Betrieb und Unterhaltung von Dämmen zu erfüllen. Zu der geforderten Pflege der Dammflächen gehört demnach die Überprüfung auf Standsicherheit, auf Schäden wie Hangrutsch oder Durchlässigkeit und auf den Befall durch Wühltiere. Darüber hinaus darf diese Standsicherheit nicht durch Gehölz wie Bäume, Sträucher oder Hecken entlang der Deiche beeinträchtigt werden – denn über das Wurzelwerk können strukturelle Schäden am Dammbauwerk verursacht werden.

Funktionen des Damms und seine notwendige Unterhaltung
Die Dämme entlang der Amper erfüllen einen wesentlichen Zweck: Sie bieten Schutz vor Hochwasser und sind somit ein Garant vor Überschwemmungen sowie Schäden auf umliegenden Flächen. Zusätzlich dienen die Dämme als Haltebereich für das aufgestaute Wasser, um daraus in den beiden Wasserkraftwerken in Fürstenfeldbruck und Schöngeisnig regenerative Energie zu erzeugen.






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