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Viehmarktplatz: Aktuelle Planung fördert Belebung der Innenstadt
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Die derzeitige Planung zur Entwicklung des Viehmarktplatzes ist unabdingbare Voraussetzung für eine Belebung der Fürstenfeldbrucker Innenstadt. Dies verdeutlichten OB Sepp Kellerer, 2. Bürgermeister Johann Schilling und 3. Bürgermeister Ulrich Schmetz auf einer Pressekonferenz am 27. Juli 2011.

Der nördliche Viehmarktplatz soll mit einem Stadthaus mit Gewerbe- und Wohnnutzung bebaut werden. Dagegen soll die Aufenthaltsqualität am südlichen Viehmarktplatz erhöht werden. Die Platzfläche wird vergrößert und durch Bäume und einen Brunnen attraktiv ausgestattet. Auf dem südlichen Viehmarktplatz sollen auch weiterhin Märkte wie z.B. der Grüne Markt oder der Christkindlmarkt stattfinden. Beide Teilflächen werden mit einer durchgehenden Tiefgarage unterbaut.

Zudem hat die CIMA Beratung + Management GmbH eindeutig bestätigt, dass das geplante Bauvorhaben auf dem nördlichen Viehmarktplatz als Einzelhandelsmagnet für die Entwicklung der Innenstadt sehr vorteilhaft ist. Die geplante Verkaufsfläche von insgesamt 3000 bis 4000 qm für Geschäfte unterschiedlichster Branchen erweise sich dafür als sinnvoll. Ein weiterer Vorteil der jetzigen Lösung ist, dass der Investor umfangreiche Nebenleistungen wie z. B. die Erschließung und Erstellung von Wegen erbringen werde.


Urbanes Wohn- und Geschäftshaus im Norden, attraktive Aufenthaltsfläche mit Märkten im Süden: Der neu gestaltete Viehmarktplatz soll maßgeblich zur weiteren Belebung der Innenstadt beitragen.




Die Planungen für den südlichen Viehmarktplatz erhöhen die Attraktivität der Innenstadt:
 •Fuß- und Radwegverbindungen werden gestärkt
 •Es entsteht eine hohe Aufenthaltsqualität auf zentralem städtischen Platz
 •Straßenräume werden aufgeweitet und Blickbeziehungen geöffnet


OB Sepp Kellerer betonte, dass es seit einigen Jahren allgemeiner Trend sei, die Innenstädte mit Einzelhandel zu stärken, um sie vor einem Einwohnerschwund und Attraktivitätsverlust zu bewahren. Für diese Linie habe sich der Stadtrat bereits vor Jahren ausgesprochen. Kellerer hob auch hervor, dass die jetzigen Planungen Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung gewesen seien, der Marktpreise zugrunde lagen. Eine Fachjury habe die Planungen beurteilt und die Fraktionen des Stadtrates seien frühzeitig in die Prozesse eingebunden worden. Es handele sich also um eine hieb- und stichfeste Planung.


Michael Seidel von der CIMA bestärkte die Stadtspitze in dieser Angelegenheit. „Der Viehmarktplatz ist das, was wir in anderen Städten oft händeringend suchen“. Die Voraussetzungen zur Belebung der Innenstadt seien ideal. Der Platz sei gut geschnitten und habe eine günstige Größe. Außerdem besitze er eine geniale Lage, weil er mit den übrigen Einzelhandelsstandorten in der Innenstadt über Wegeverbindungen gut vernetzt werden könne.


Stellplätze


Ein weiterer wichtiger Vorteil der jetzigen Planung ist die Schaffung von insgesamt ca. 175 Tiefgaragen-Stellplätzen unter dem nördlichen und südlichen Viehmarktplatz. Die Zu- und Abfahrt soll über die Pucher Straße erfolgen. Ein Teil der Stellplätze steht für die private Nutzung zur Verfügung, der Großteil ist für die öffentliche Nutzung und die Nutzung von Kunden der künftigen Geschäfte bestimmt. Davon werden 20 bis 25 Stellplätze im Auftrag der Stadt errichtet. Die Schaffung von ausreichenden Stellplätzen zur öffentlichen Nutzung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Attraktivität der Innenstadt für Besucher und Kunden des Einzelhandels zu erhöhen.

Eine Regelung der exakten Öffnungszeiten der Tiefgarage ist noch nicht vereinbart. Sie sollen zwar länger als die Öffnungszeiten der Geschäfte sein. Allerdings ist aus emissionsschutzrechtlicher Sicht ein zeitlicher Rahmen zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr vorgegeben. Aktuell ist die Verwaltung beauftragt, den Grundstücksverkauf und weitere Verträge im Detail auszuhandeln.




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