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Stadt und Stadtwerke Fürstenfeldbruck stellen neues online Solarkataster vor
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Ausschnitt aus dem Solarkataster Fürstenfeldbruck



Link zum Solarkataster
Link zum Solarportal

Anwendung liefert wichtige Informationen zur Eignung von Dächern für Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlagen



Auf einer Pressekonferenz am 21. September 2011 stellten Stadt und Stadtwerke Fürstenfeldbruck das neue online Solarkataster vor. Es gilt als eine der ersten Umsetzungsmaßnahmen des Energienutzungsplanes Fürstenfeldbruck. Mit Hilfe des Solarkatasters können Hausbesitzer in Fürstenfeldbruck durch wenige Mausklicks erfahren, ob sich das Dach ihres Hauses für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage eignet.


Der Service ist auf der Homepage der Stadt unter www.fuerstenfeldbruck.de/solarkataster aufrufbar.

Erläuternde Informationen dazu stehen unter www.fuerstenfeldbruck.de/solarportal bzw. www.solarportal-ffb.de bereit.



Bei Eingabe der gewünschten Adresse in die Suchmaske wird auf die gesuchte Dachfläche gezoomt. Bis zur dritten Zoom-Stufe ist die Eignung der Dachfläche für eine solare Nutzung farblich gekennzeichnet.

Anhand der jeweiligen Einfärbung erkennen die Nutzer, ob und wie gut die Dachfläche ihres Gebäudes für die solare Nutzung geeignet ist. Ferner sind beim Klick auf die gewünschte Dachfläche weitere Zusatzinformationen wie z.B. der potenzielle Jahresertrag in kWh oder die potenzielle jährliche Einsparung an CO2-Emissionen in Tonnen abrufbar.

Die Ergebnisse des Solarkatasters liefern lediglich eine Abschätzung über die Eignung der Dachfläche zur solaren Nutzung. Die Abschätzung resultiert aus Berechnungen auf Basis eines 3D-Gebäudemodells der Stadt Fürstenfeldbruck.

Sie ersetzen daher weder die individuelle Prüfung der Eignung des Daches zur solaren Nutzung vor Ort noch die der Statik durch eine Fachfirma. Ebenso ist die Berechnung der Wirtschaftlichkeit sowie die Planung und Installation einer Solaranlage durch eine Fachfirma unverzichtbar.






Datenschutz


Für die Stadt Fürstenfeldbruck hat der Datenschutz im Zusammenhang mit dem Solarkataster oberste Priorität. Deshalb gehen wir mit dem Datenschutz transparent und serviceorientiert im Sinne der Nutzer um.

In der Anwendung treten keine personenbezogenen, sondern lediglich gebäudebezogene Daten auf. Gebäudeeigentümer, die der Veröffentlichung ihrer Gebäudedaten widersprechen möchten, können unter Angabe der Adresse und ihrer Flurstücksnummer bei folgender Stelle einen Widerspruch einlegen:

Stadt Fürstenfeldbruck
Stadtbauamt
Herrn Guido Meinzen
Hauptstraße 31
82256 Fürstenfeldbruck
oder per E-Mail an stadtplanung@fuerstenfeldbruck.de


Ein vorformuliertes Widerspruchsschreiben steht unter www.fuerstenfeldbruck.de/solarportal bzw. www.solarportal-ffb.de, link „Rechtliche Hinweise“ als Download zur Verfügung.

Die Daten über das solare Potenzial des betreffenden Gebäudes werden dann aus dem Kartendienst des Solarkatasters gelöscht. Dieses etwas aufwändige Verfahren ist notwendig, um die Ansprüche der Gebäudeeigentümer rechtssicher dokumentieren zu können und um Missbrauch zu verhindern.






Keine kommerzielle Nutzung der Daten


Die Daten des Solarkatasters stehen ausschließlich für die private Information der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fürstenfeldbruck zur Verfügung. Die kommerzielle Nutzung der Daten ist nicht gestattet und wird von der Stadt Fürstenfeldbruck urheberrechtlich verfolgt.

Alle Daten sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Daten dürfen nicht ohne schriftliche Zustimmung der Stadt Fürstenfeldbruck reproduziert, vervielfältigt, weiterverarbeitet oder weiterverbreitet werden.







Haftung


Die Stadt Fürstenfeldbruck weist ausdrücklich darauf hin, dass die Ergebnisse des Solarkatasters auf Modellrechnungen auf Grundlage von Laserscandaten und nicht auf exakten Messdaten und Schlussfolgerungen basieren.

Die Modellrechnungen und -ergebnisse unterliegen insbesondere der Beeinflussung von Dachgauben, Schornsteinen, Satellitenschüsseln, Antennen, Lüftungsschächten, Dachfenstern, etc. Aus den tatsächlichen Gegebenheiten, etwaigen baulichen Störfaktoren und sonstigen Faktoren können sich Abweichungen ergeben.

Abweichungen können außerdem zwischen dem aktuellen Gebäudebestand und dem zur Zeit der Laserscan-Befliegung im Jahr 2004 vorliegen. Aus diesen Gründen schließt die Stadt Fürstenfeldbruck jegliche Gewähr und Haftung aus.







Hintergrund und Motivation


Die Entscheidung für die Erstellung des Solarkatasters resultierte daraus, dass laut Energienutzungsplan die Solarenergie von allen erneuerbaren Energien mit das größte Potenzial bietet. 50% des Strom- und 25% des Wärmebedarfs für Warmwasser und Heizung könnten damit in Fürstenfeldbruck gedeckt werden.

Dieses Potenzial gilt es, künftig noch stärker auszunutzen. Bereits heute werden im Versorgungsgebiet der Stadtwerke 16% bzw. 40 GWh des insgesamt benötigten Stroms durch Photovoltaikanlagen erzeugt. Dieser Anteil ist steigerungsfähig.

Stadt und Stadtwerke Fürstenfeldbruck setzen sich aktiv für den Klimaschutz und die Energiewende ein. Dies ist vor allem aus zwei Gründen unausweichlich: Einerseits nimmt die Nachfrage nach Energie mit der wachsenden Weltbevölkerung permanent zu.

Damit steigen die CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger. Dies sorgt auch in unseren Breiten für die Zunahme von Extremereignissen wie Hitzeperioden, Dürren und Überschwemmungen. Andererseits werden Erdöl, Erdgas und Kohle immer knapper.

Um ihren Klimaschutzzielen ein noch größeres Gewicht zu verleihen, haben sich Stadt und Stadtwerke auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene vernetzt.






Die Stadt und Stadtwerke Fürstenfeldbruck sind Mitglied

 •bei ZIEL 21 e.V. – mit dem Ziel, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck seinen Energiebedarf bis 2030 zu 100% aus erneuerbaren Energien und heimischen Ressourcen deckt.

Die Stadt Fürstenfeldbruck ist Mitglied

 •beim Klimabündnis – Allianza del Clima e.V. mit dem Ziel, dass Fürstenfeldbruck seine CO2-Emissionen pro Kopf bis 2030 gegenüber 1990 halbiert.
 •beim Konvent der Bürgermeister/innen (CoM, Covenant of Mayors) mit dem Ziel, dass Fürstenfeldbruck seine CO2-Emissionen um mindestens 20% bis 2020 gegenüber 1990 senkt.









Downloadbereich:


Stadt und Stadtwerke Fürstenfeldbruck stellen neues online Solarkataster vor
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Dateityp: pdf


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