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Rahmenplan Hochfeld sieht neues Wohngebiet vor
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Insgesamt wurde die Veranstaltung gut angenommen, über 100 Personen informierten sich an den Schautafeln und bei den Planern vor allem zur abzusehenden Verkehrs-, Lärm- und Abgasentwicklung.




Fürstenfeldbruck gilt heute bereits als attraktive Wohnstadt mit kurzen Wegen zu allen notwendigen Einrichtungen zur Nahversorgung, Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung. Gerade für Familien bietet die Ampermetropole interessante Wohnlagen in unmittelbarer Nähe zu intakter Natur und zahlreichen Freizeitangeboten.

Unsere Stadt soll auch künftig für junge Familien attraktiv sein. Dieses Ziel fordert uns immer wieder heraus. So sind wir beispielsweise permanent bestrebt, die notwendigen Angebote in der Kinderbetreuung in ausreichendem Maße bereitzustellen. Ferner weisen wir in bestimmten Zeitabständen Baugebiete für familienfreundliches Bauen aus, damit sich auch künftig junge Leute mit Kindern in Fürstenfeldbruck wohlfühlen.

Dies erleichtert uns auch die Aufrechterhaltung der Schulsprengel, denn eine gleichbleibende Anzahl von Kindern in den einzelnen Stadtvierteln ist wichtig für die konstante Fortentwicklung der Sprengel. Besonders wichtig ist dies für den Fürstenfeldbrucker Norden, da das Gebiet bereits heute eine rückläufige Anzahl an Kindern aufweist.

So laufen derzeit grundlegende Planungen für eine Bebauung des Gebiets südlich der B 471 zwischen Wilhelm-Busch- und Peter-Rosegger-Straße. Hier soll ein neues Wohngebiet für rund 900 Personen entstehen. Studien des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum München belegen einen entsprechenden Bedarf. Die Maßnahme dient ferner dazu, die Bevölkerungsstruktur in diesem Bereich zu verjüngen und die Einwohnerzahl Fürstenfeldbrucks insgesamt stabil zu halten.

Um die betroffenen Bürgerinnen und Bürger schon fühzeitig zu informieren, stellten OB Sepp Kellerer, Stadtbaurat Martin Kornacher, Stadtplaner Markus Reize und Vertreter mehrerer Planungsbüros auf einer Infoveranstaltung in der Volksschule Nord erste Grundstrukturen der vorbereitenden Planung vor. Wichtig sei - so die Planer - dass es sich hierbei lediglich um erste vorbereitende Überlegungen handele ohne festgeschriebene Details. Die Anregungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger könnten hier gegebenenfalls direkt in die Planungen einfließen. Erst dann folge ein entsprechendes Bebauungsplanverfahren unter Mitwirkung der Öffentlichkeit.

Laut Stadtbaurat Kornacher sei vor allem noch nicht endgültig geklärt, wie das Gebiet verkehrsmäßig erschlossen, wie Schleichverkehr vermieden werden könne, welche Anreize gegeben werden könnten, auf das Auto zu verzichten und an welchen Stellen Freiflächen etabliert werden könnten. Deshalb könne man auch noch keine konkreten Angaben zum zeitlichen Ablauf machen. Es sei mit einer mittel- bis langfristigen (ca. 5-10 Jahre) Realisierung zu rechnen.

Laut den Planern stehe dagegen die grundlegende Form und Höhe der jeweiligen Gebäude bereits im Groben fest. In unmittelbarer Nachbarschaft zur B 471 sollen drei- bis vierstöckige Gebäuderiegel die nach Süden hin aufgelockerte Bebauung mit Reihenhäusern, Hausgruppen und Doppelhäusern vor Lärm und Abgasen schützen.

Nachfolgend finden Sie einen Katalog häufig gestellter Fragen und den zugehörigen Antworten sowie die entsprechenden Pläne als Downloads vor:

Downloadbereich:


Hochfeld, Fragen & Antworten
Dateigröße: 123 KB
Dateityp: pdf

Hochfeld, Rahmenplan
Dateigröße: 2,6 MB
Dateityp: pdf


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