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 Das Giganetz kommt nach Fürstenfeldbruck: Ab 2013 sollen die schnellen Internetverbindungen zur Verfügung stehen
Weichen für schnelleres Internet in der Hasenheide gestellt Die Weichen für ein schnelleres Internet im Industrie- und Gewerbegebiet Hasenheide sind gestellt. Kurz vor Weihnachten überraschte die Regierung von Oberbayern die Stadt Fürstenfeldbruck mit einem lang erwarteten Präsent. Am 20. Dezember 2011 ging der Förderbescheid für die Erschließung des neuen Gewerbegebietes „Am Kugelfang“ im Rathaus ein.
Aus Landesmitteln wurde ein Zuschuss in Höhe von 92.750 € zugesagt. Angestrebt werden Versorgungsraten auf Glasfaserbasis zwischen 25 und 50 MBit/sec.
Die zu erwartende Trassenführung sollte es auch den Anliegern des bisher bestehenden Industrie- und Gewerbegebiets erlauben, ebenfalls Anschlüsse zu realisieren und dadurch von der Erweiterung des Gewerbegebietes zu profitieren. Auf vorhandene Leerrohre kann weitgehend zurück gegriffen werden
Im Gebiet der bisher bestehenden Hasenheide gibt es seit geraumer Zeit berechtigte Beschwerden. Die Stadt ist bemüht, die erforderlichen Aufträge sobald als möglich zu vergeben, zumal das Markterkundungsverfahren bereits abgeschlossen ist.
Giganetzausbau bis 2013 Die Versorgung mit angemessenen und zeitgemäßen Glasfasernetzen mit erhöhter Leistung spielt für die Attraktivität eines Wohnstandortes oder Wirtschaftsstandortes eine immer größere Rolle. Auch die Stadt Fürstenfeldbruck setzt sich bereits seit längerem für eine entsprechende Versorgung ein.
Die Telekom stellte der Stadt kürzlich ein Konzept vor, das vor allem Privathaushalte in großen Teilen des Stadtgebiets bis zum Jahr 2013 an das Giganetz bis 100 Mb/s anbinden soll. Peter Heider, Regiomanager bei der Telekom, erläuterte dem Stadtrat am 26. Oktober wesentliche Schritte und Planungen.
OB Sepp Kellerer begrüßte die Vorhaben der Telekom ausdrücklich: „Dies ist ein wichtiger Schritt für Fürstenfeldbruck in Richtung Technikfreundlichkeit.“ Alle könnten davon profitieren. Gleichzeitig bedauerte er aber, dass der ursprünglich vorgesehene Starttermin 2012 aufgrund interner Abstimmungen nicht gehalten werden könne. Auch 2. Bürgermeister Johann Schilling befürwortete das Projekt, forderte aber nochmals, dass alle Stadtgebiete, also auch die Buchenau, versorgt werden müssten.
Laut Peter Heider seien allerdings bis Ende April 2012 zwei Kriterien zu erfüllen, um den Ausbau des Giganetzes bis 2013 realisieren zu können. Im Vorfeld muss sich eine ausreichende Anzahl an Immobilieneigentümern und potenziellen Nutzern bzw. Kunden für das Giganetz entscheiden, damit das Projekt für die Telekom rentabel ist. Laut Angaben der Telekom seien dazu in einem ersten Schritt 80% der Eigentümer von Fürstenfeldbrucker Immobilien für einen kostenlosen Giganetz-Anschluss ihrer Immobilie zu akquirieren.
In einem zweiten Schritt müsste eine 10%-ige Vorvermarktungsquote erreicht werden. Für die Phase der Vorvermarktung bietet die Telekom Aktionspreise an, die sich nach heutigem Stand je nach Tarif in einer Spanne zwischen 44,95 € und 59,95 € bewegen sollen. Damit würden die angedachten Vorvermarktungspreise jeweils um 10 € günstiger liegen als die regulären Preise.
Erst wenn die von der Telekom angepeilten Marken erreicht sind, könnte ab Mai 2012 der Ausbau des Giganetzes in Fürstenfeldbruck beginnen. Dabei soll auf Tiefbauarbeiten soweit wie möglich verzichtet werden. Stattdessen ist angedacht, die vorhandene Netzinfrastruktur – insbesondere Leerrohre – zu nutzen. Der Stadtrat begrüßte die Vorhaben der Telekom zum Breitband-Ausbau einstimmig und sicherte der Telekom Unterstützung bei der Information der Bürgerinnen und Bürger zu.
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