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Fürstenfeldbruck hat eine reizvolle historische Altstadt zu bieten Obwohl die Innenstadt Fürstenfeldbrucks vom Durchgangsverkehr gekennzeichnet ist, bewegt man sich in Fürstenfeldbruck in herrlicher Altstadtkulisse: Farbige Bürgerhäuser reihen sich an der Hauptstraße und am Marktplatz dicht an dicht, kleine Gassen und die Kiesbänke der Amper laden zum Verweilen ein. Nicht zu übersehen ist das Alte Rathaus, die Stadtpfarrkirche St. Magdalena aus dem Jahre 1764 und die Wallfahrtskirche St. Leonhard. Im Haus des einstigen Café Brameshuber wurde 1813 Ferdinand von Miller geboren, dem München die Bavaria-Statue zu verdanken hat. In der Aumühle, einem Industriedenkmal des späten 19. Jahrhunderts, ist die Stadtbibliothek untergebracht. Als Markt bezeichnete man die alte Siedlung Bruck, die am Amperübergang in direkter Nachbarschaft des Klosters entstanden war, erst ab 1306. Wer die Brücke an der damals bedeutenden Salzstraße überqueren wollte, musste seinen Tribut an einer Zollstation leisten, um die sich sukzessive der Ort entwickelte. Freizeit und Kulturzentrum Ganzjähriges Highlight ist das Freizeitbad AmperOase mit Sauna- und Wellnessbereich. Von Fürstenfeldbruck führen viele Rad- und Wanderwege ins Grüne, etwa an der Amper entlang bis zum Ammersee oder zum Mammendorfer und Olchinger See. Kulturzentrum Nummer eins ist das Veranstaltungsforum auf dem Klosterareal des ehemaligen Zisterzienserklosters, das 1236 zunächst als Sühnestiftung gegründet und ab 1691 unter Kurfürst Max Emanuel als prächtige Klosteranlage erbaut wurde. Neben den Fürstenfelder Konzerten, die regelmäßig in der Klosterkirche stattfinden, gehören zu den unzähligen Veranstaltungsreihen auf dem Klosterareal die Brucker Kulturnacht, der Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt, die Theaterabende der Neuen Bühne Bruck, die Ausstellungen des Stadtmuseums und die Wechselausstellungen der Kulturwerkstatt, die sich zeitgenössischer Kunst widmet. (Artikel erschienen im Fürstenfeldbrucker Tagblatt am 24.03.07)
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