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Engagement für Umwelt- und Klimaschutz
 
Die Stadt Fürstenfeldbruck misst dem Umwelt- und Klimaschutz große Bedeutung zu. Dies ist unbedingt notwendig, wollen wir den allmählich immer rascher voranschreitenden Klimawandel noch aufhalten.
 
Mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck und ZIEL 21, dem Zentrum für innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V., stehen uns zwei starke Partner zur Seite, die die Bürgerinnen und Bürger bei der Einsparung und effizienten Nutzung von Energie und Ressourcen unterstützen.
 
Zudem haben Stadt und Stadtwerke seit Dezember 2007 einen Klimaschutzbeauftragten angestellt, der Potenziale zur Einsparung und effektiveren Nutzung von Energie im Stadtgebiet aufzeigen soll.
 
 
Umwelt und Kraft-Wärme-Kopplung
 
Ein effizienter Einsatz von Ressourcen und eine saubere Umwelt bedeuten mehr Lebensqualität für unsere Region. Um diesen Anspruch nachkommen zu können, setzen wir auf die Zukunftstechnologie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
 
Mit KWK-Anlagen erfolgt die Energieerzeugung doppelt effektiv. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, direkt in das Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist. So können Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt werden.
 
Vor wenigen Jahren wurde die neue Energiezentrale ins Leben gerufen. Anlass war die äußerst dynamische Entwicklung des Fürstenfeldbrucker Westens sowie einer Reihe von Gewerbe- und Industriegebieten und deren hoher Bedarf an Energie. Die Stadtwerke nahmen deshalb die Chance wahr, Wärme, Kälte und Strom zentral zu erzeugen.
 
Grundgedanke ist die Reduzierung der Umweltbelastung durch den Ersatz vieler schadstoffreicher Einzelanlagen und die Energieerzeugung mittels regenerativer Techniken bei höherem Wirkungsgrad.
 
 
Energiewende bis 2030
 
Fürstenfeldbruck will Deutschlands erster Landkreis sein, der sich bis zum Jahr 2030 komplett aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Dazu sollen der Energieverbrauch um 50 % gesenkt, die Energieeffizienz erhöht und alle erneuerbaren Energien genutzt werden:
 
Sonnenenergie für Strom und Wärme, Biogas aus Landwirtschaft und organischen Reststoffen, Biomasse wie Holz, Rapsöl und andere nachwachsende Rohstoffe, Geothermie und Wasserkraft. Große Bedeutung kommt ferner der Sanierung von Gebäuden nach energiesparenden Gesichtspunkten durch Dämmung und neue Heizsysteme zu.
 
Auch die Stadt Fürstenfeldbruck stellt alle ihre Gebäude auf den Prüfstand und setzt dabei Zug um Zug Energiesparmaßnahmen um. Zur praktischen Realisierung der Energiewende wurde 2001 der Verein ZIEL 21 e.V. gegründet. In der Geschäftsstelle im Landratsamt laufen die Fäden für die Beratung mit Fachleuten der Region zusammen.

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