Nicht mehr lange, dann wird die neue Firmenzentrale der ESG in Fürstenfeldbruck von mehr als 600 MitarbeiterInnen bevölkert (Foto: ESG) Mit der Verlegung des Cockpit-Versuchs-Aufbaus für den Hubschrauber TIGER und der Entwicklungswerkstatt für den Missionsausrüstungsträger hat kürzlich der Umzug der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH in die neue Firmenzentrale nach Fürstenfeldbruck begonnen. Die komplexen Aufbauten wurden an ihrem bisherigen Standort in der Münchener Einsteinstraße demontiert und ins neue Technikzentrum der ESG transferiert. Auch die Einrüstung des Netzwerkes im Rechenzentrum der künftigen Zentrale hat bereits begonnen. Am Flugsimulator CVA können neue Entwicklungen für den Kampfhubschrauber TIGER getestet werden; außerdem ermöglicht der Aufbau Piloten, ihre Fähigkeiten zu trainieren, ohne wirklich fliegen zu müssen. Der MAT erlaubt der Industrie und dem Militär, so genannte Missionsausrüstung für Hubschraubereinsätze schon während der Entwicklung unter realen Bedingungen zu prüfen. Der CVA und die MAT-Werkstatt werden im neuen Technikzentrum der ESG untergebracht sein, dem Herzstück der Zentrale in Fürstenfeldbruck. Auf rund 1000 Quadratmetern Fläche werden Ingenieure hier an Simulatoren und Demonstratoren arbeiten und neue Systeme entwickeln. Unter anderem werden im neuen Technikzentrum Cockpitsimulatoren für die Hubschrauber TIGER/NH90 und CH53 sowie für die Flugzeuge TORNADO und EUROFIGHTER aufgebaut sein. Rund 20 Mitarbeiter des System- und Softwarespezialisten ESG arbeiten derzeit bereits in Fürstenfeldbruck. Der komplette Umzug der Firmenzentrale mit etwa 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom bisherigen Standort in der Münchener Einsteinstraße ist für Ende September vorgesehen. Die ESG wird ihre Zentrale in einen modernen Neubau verlegen, der in den vergangenen beiden Jahren auf einem rund 23.000 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtteil Buchenau entstanden ist.
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