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Blockheizkraftwerk der Kläranlage wird mit leistungsfähigeren Modulen ausgestattet
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Höhere Leistung und geringere CO2-Emissionen: die beiden bisherigen Module (im Bild ein entsprechendes Exemplar) des Blockheizkraftwerks der Kläranlage werden durch effizientere Einheiten ersetzt.

Das Blockheizkraftwerk (BHKW) an der Kläranlage Fürstenfeldbruck wird im kommenden Jahr mit zwei leistungsfähigeren Modulen ausgestattet. Die beiden seit 1992 im Betrieb befindlichen BHKW-Module mit einer Leistung von je 150 kW werden durch zwei neue Module mit einer Leistung von je 200 kW ersetzt. Mit stündlich etwa 90 m³ Klärgas als Energieträger wird im BHKW gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt.

Mit der höheren Stromerzeugung wird ein größerer Anteil des eigenen Strombedarfs der Kläranlage gedeckt werden als bisher. Zusätzlich kann überschüssig erzeugter Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden. Mit der Wärme werden die beiden Faultürme (je 1.800 m³) und das Betriebsgebäude beheizt. Außerdem werden die beiden BHKW-Module bei Stromausfall als Notstromaggregate genutzt.

Durch geringere Wartungskosten und der höheren Stromerzeugung der neuen Module soll eine wirtschaftlichere Betriebsweise erreicht werden. Klärgas, das zu 55-70% aus Methan (CH4) und zu 20-35 % aus Kohlendioxid (CO2) besteht, wird als nicht-fossiler Energieträger nach dem Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) vergütet.

Mit der Erneuerung des Blockheizkraftwerks am Klärwerk hat die Stadt nicht nur die Kostensenkung sondern auch den Klimaschutz im Blick. Denn bei gleichbleibendem Energieträgereinsatz erzeugen die neuen Module mit ihrer höheren Leistung mehr Strom aus dem nicht-fossilen Energieträger Klärgas.

Damit werden die CO2-Emissionen im Stadtgebiet weiter gesenkt. Somit kommt die Stadt ihrem Ziel im Rahmen des Konvents der Bürgermeister, die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 20% gegenüber 1990 zu senken, einen Schritt näher.



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Blockheizkraftwerk der Kläranlage Fürstenfeldbruck wird mit leistungsfähigeren Modulen ausgestattet
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