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 | |  | Eintrag ins Goldene Buch der Stadt |  |
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Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Christian Schmidt haben sich am 27. Januar 2012 im Beisein von OB Sepp Kellerer in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.
Vorausgegangen waren Beratungen zur Folgenutzung des rund 200 ha großen Fliegerhorst-Areals. Mit Hasselfeldt und Schmidt erörterten die Bürgermeister von Emmering, Maisach und Olching sowie die Fürstenfeldbrucker Stadtspitze erste Gedanken zu diesem Thema. Ebenfalls geladen waren Planer, Vertreter der Luftwaffe, des Bundesverteidigungsministeriums, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) und des Landratsamtes Fürstenfeldbruck. Die Moderation übernahm Landrat Thomas Karmasin.
OB Sepp Kellerer betonte nochmals die Absicht der Stadt, alle planerischen Überlegungen in Abstimmung mit den unmittelbar betroffenen Nachbargemeinden anzugehen. So war es einhellige Meinung aller Beteiligten, dass die Entwicklung des Geländes eine enorme Chance nicht nur für Fürstenfeldbruck, sondern für die gesamte Region darstelle. Ein komplett neuer Stadtteil könnte entstehen mit den verschiedensten Nutzungsformen: So liege es nahe, in den unmittelbar an das Stadtgebiet angrenzenden Arealen im Westen und Süden Wohnnutzungen zu etablieren, im Norden dagegen Gewerbe und punktuell Sportnutzungen.
Stadtbaurat Martin Kornacher machte den enormen Bedarf an neuer Infrastruktur und deren Kosten deutlich, welche die Stadt schultern müsste. Nicht nur Straßen, Wegeverbindungen und Leitungen würden benötigt, auch Kinderbetreuungs- und Feuerwehreinrichtungen seien bereitzustellen. Hierfür müsste bereits vor dem Planungsbeginn die Übernahme der Folgekosten eindeutig geklärt werden. Dabei kommt der überörtlichen Verkehrsanbindung eine besondere Rolle zu.
Es geht schlichtweg um eine brauchbare Lösung, wie die dort künftig Beschäftigten und Wohnenden Tag für Tag mit verschiedenen Verkehrsmitteln dieses Areal reibungslos erreichen und wieder verlassen können. Möglich wäre z.B. die Fortführung des bestehenden Bussystems oder die Einrichtung eines schnellen Bussystems mit nur wenigen Haltestellen. Zu überlegen ist auch, in welchem Rahmen die stillgelegten Gleise zu aktivieren wären. Ebenso müsste ein drei- oder vierspuriger Ausbau der B 471 in diesem Bereich diskutiert werden. Gerda Hasselfeldt teilte mit, dass im Bundesverkehrsministerium die Bereitstellung finanzieller Mittel dafür geprüft werde.
Ferner berieten die Experten den Umgang mit Denkmalschutz- Auflagen und mögliche Vorstellungen der BIMA zu Verkauferlösen. Hierzu gab die BIMA vorerst keine konkreten Angaben. Fest stehe allerdings, dass die BIMA an Wertgutachten und haushaltsrechtliche Vorgaben gebunden sei. (Foto: Tina Rodermund-Vogl)
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