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 | |  | Jugendseminar gibt wertvolle Tipps zum Thema „Europa“ |  |
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Ab ins Ausland und Kompetenzen erweitern. Auf einem Jugendseminar zum Thema Europa konnten sich Schülerinnen und Schüler informieren: Im Bild 2.v.l.: Partnerstädte-Referent Dr. Götz Hildenbrand
Interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse und oftmals auch ein solides Wissen über das europäische Ausland oder die europäischen Institutionen sind keine leeren Worthülsen, sondern in vielen international ausgerichteten Branchen und teilweise auch schon in den jeweiligen Studiengängen unabdingbare Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wirken.
Der Erwerb entsprechenden Wissens und geeigneter Fähigkeiten und Motivation, um sich im Dschungel der vielfältigen Einrichtungen zurechtzufinden, kann nicht früh genug beginnen. Eine gute Möglichkeit, Schüler entsprechend zu sensibilisieren, bieten daher einschlägige Seminare und Veranstaltungen.
Diesen Gedanken griff auch die Stadt Fürstenfeldbruck jüngst auf und veranstaltete am 21. November in Kooperation mit dem Institut für Europäische Partnerschaften und Internationale Zusammenarbeit e.V. einen Aktionstag für junge Leute zum Thema „Mein Europa!? Partnerschaften und Zusammenarbeit in der EU… und was bringt das für mich???“. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler des Graf-Rasso- und Viscardigymnasiums sowie der FOS. Mit von der Partie waren auch Studentinnen und Studenten verschiedener Unis.
Nach einer kurzen Einführung von Stadtrat und Partnerstädte-Referent Dr. Götz Hildenbrand stieg Marjke Mulder, Europa- und Förderreferentin für das Institut für Europäische Partnerschaften und Internationale Zusammenarbeit in medias res ein. Themen waren zunächst die Strukturen der EU und der europäischen Institutionen. Ein Quiz über Grundkenntniss zu Europa lockerte die geballten Infos spielerisch auf: Wussten Sie, dass in Finnland die Ein- und Zwei-Cent Münzen abgeschafft wurden? oder Was besagt das Schengener Abkommen? Derartige Fragen ließen sich nach dem interessanten Vortrag umgehend beantworten.
Über Klischees und Vorurteile zu unterschiedlichen Nationalitäten ging es dann im weiteren Seminarverlauf – und vor allem darüber, wie man sie aus den Köpfen bekommt. Denn interkulturelle Fettnäpfchen lauern überall. Durch Beachtung von ein paar Grundregeln lassen sie sich elegant umschiffen.
Informationen über Förderprogramme und Stipendien für Auslandaufenthalte, Sprachkurse und Jugendinitiativen rundeten die Veranstaltung gelungen ab, wobei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich auch über ihre eigenen Erfahrungen im Ausland berichten konnten – soweit sie bereits vorhanden waren. Auch wenn der Inhalt des Seminars anspruchsvoll und kompakt war - die überwiegende Mehrheit der Gäste verfolgte ihn mit großem Interesse, wie die Kommentare zweier Schülerinnen belegen:
| | Nach ein bisschen Hin und Her, ob das den Samstagnachmittag wert sei, haben wir uns doch entschlossen teilzunehmen und wurden nicht enttäuscht. (…). Besonders überrascht hat uns die Menge und Vielfalt der möglichen Förderprogramme für Auslandsaufenthalte. (…) Erschöpft aber zufrieden schlossen wir das Seminar mit einer Umfrage ab. Im Nachhinein hat es sichwirklich rentiert, da wir einen Einblick in die EU und die damit verbundenen Förderprogramme bekommen haben. Nun ziehen wir in Erwägung, einen Frankreichaufenthalt mit Hilfe einer der uns vorgestellten Organisation zu finanzieren.“ | |
(Stefanie Riegel und Mareike Freysoldt) |
| | Über das IPZ
Das Institut für Europäische Partnerschaften und Internationale Zusammenarbeit e.V.existiert seit 27 Jahren und ist offizieller Partner der Europäischen Kommission. Jährlich finden rund 70 Veranstaltungen statt, bei denen das Institut über Erfahrungen in den Partnerstädten berichtet undpraxisbezogene Hinweise zu Fördermöglichkeiten internationaler Projekte undBegegenungen gibt.
Internationale Begegenungen, gemeinsame Projekte und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind bei allen Generationen gefragt wie nie. Vor allem bei jungen Leuten reift die Erkenntnis, dass das Erlernen von Fremdsprachen und der Erwerb von Wissen über andere Länder und Kulturen die beruflichen Chancen entscheidend verbessern können. | |
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