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Schnelle Internetverbindungen: Fürstenfeldbruck ist gut versorgt
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Schnelle Internetverbindungen zählen heute als entscheidender Standortvorteil



Aktuelle Internettechnologien

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Fürstenfeldbruck beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der Internetversorgung des Stadtgebiets von Fürstenfeldbruck. Das Internet bzw. das World Wide Web (WWW) ist heutzutage ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags – sowohl im Erwerbsleben als auch in der Freizeit.

Insofern stellt eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Verfügbarkeit des Internets für die Bevölkerung und die Unternehmen vor Ort eine wichtige Bedingung für eine hohe Lebensqualität und betriebswirtschaftlichen Erfolg dar. Das Internet ist somit ein wichtiger Standortfaktor und Versorgungsengpässe können entscheidende Kriterien zur Bewertung der Standortqualität einer Stadt sein, die mit anderen Städten im Wettbewerb, z.B. um Unternehmen und Einwohner, steht.

Das Internet basiert auf einer technischen Infrastruktur, bestehend aus einem weltweiten Netzwerk von Glasfaserkabeln, ferner Richtfunkstrecken oder Satellitenübertragungen. Wichtig für den Endnutzer ist dabei aus technischer Sicht die Infrastruktur vom globalen Telekommunikationsnetz zum Gerät, mit welchem im Internet gesurft wird, wie z.B. ein PC oder ein Mobiltelefon.

Hierfür existieren verschiedene Technologien, sowohl kabelgebundene, wie DSL oder Kabelfernsehen, als auch drahtlose, wie UMTS oder Satellit. Ein wichtiges Kriterium der Qualität dieser Technologien ist ihre Datenübertragungsgeschwindigkeit, üblicherweise gemessen in Megabit pro Sekunde (MBit/s.). So erreicht die DSL-Technologie Übertragungsraten von bis zu 16 MBit/s. (als „V-DSL“ auch weitaus mehr) und UMTS-Technologien bis zu 7,2 MBit/s..

Je nach beabsichtigter Internetnutzung bedarf es einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit der Internetverbindung: So reichen für das alltägliche Surfen im Internet, das Abrufen von E-Mails und gelegentliche Downloads üblicherweise wenige MBit/s. aus, wie sie die weit verbreitete DSL-Technologie bietet.

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Spezielle Anforderungen von Unternehmen

Unternehmen benötigen aber oftmals für ihre Bedürfnisse eine weitaus schnellere Verbindung. Sollen große Datenmengen ausgetauscht oder mehrere Standorte miteinander verbunden werden, sind Datenübertragungsraten von teilweise einigen Hundert MBit/s. sinnvoll, die zur Zeit nur spezielle Glasfaserleitungen bieten können.

Obwohl die Internetverbindungsmöglichkeiten ein Teil der Infrastruktur sind, gibt es bislang noch kein ausreichendes Zentralkataster, das einen möglichst kleinräumigen Überblick über die Versorgung des Fürstenfeldbrucker Stadtgebiets ermöglicht. Dies liegt zum einen an der Mannigfaltigkeit der Technologien sowie an der diversifizierten Eigentümer- bzw. Anbieterstruktur der Telekommunikationsunternehmen.

So ist die Deutsche Telekom AG als Nachfolgeorganisation des ehemaligen Monopolisten Deutsche Post zwar immer noch der – gemessen an der Kundenzahl - insgesamt wichtigste Anbieter von Internetanbindungen, aber bei weitem nicht mehr der einzige.

In Deutschland ist die Internetversorgung der Haushalte bzw. der Unternehmen insgesamt zufriedenstellend, doch gibt es erhebliche Versorgungslücken im ländlichen Raum, auch in Bayern. In Fürstenfeldbruck ist die Verfügbarkeit schneller Internetanbindungen als gut zu bezeichnen, jedoch gibt es Hinweise, dass es in manchen Bereichen auch hier keine bedarfsgerechte Versorgung geben könnte.

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Breitbandinitiative soll Versorgung optimieren

Im Rahmen der „Breitbandinitiative“ der Bayerischen Staatsregierung zur Verbesserung der Internetversorgung hat die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung im Frühjahr/Sommer dieses Jahres eine so genannte „Ist- und Bedarfsanalyse“ bei allen ortsansässigen Betrieben in den Gewerbegebieten sowie – stichprobenartig – im sonstigen Stadtraum ebenso durchgeführt wie einen Aufruf an die Gesamtbevölkerung zur Mitteilung von Versorgungslücken durch den Rathaus Report(Ausgabe 7/2009, S.7) sowie die städtische Internetseite.

Die Ergebnisse dieser Erhebungen liegen nun vor. Aus der Wirtschaft sind nur vereinzelt, aus der Bevölkerung lediglich ein Problemfall mitgeteilt worden. Hinsichtlich der unterversorgten Unternehmen kümmert sich die Wirtschaftförderung momentan aktiv um Möglichkeiten zur besseren Anbindung, in dem sie – nach erfolgter Absprache mit den betroffenen Firmen – aktiv auf die Telekommunikationsanbieter zugeht, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

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Internet-Machbarkeitsstudie

Diese Tätigkeit ist aber nur als akute Hilfe gedacht. Um die Internetverfügbarkeit – bei stetig wachsenden Ansprüchen an die Datenübertragungsgeschwindigkeit und sich abzeichnenden Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie – auch zukünftig bedarfsgerecht planen zu können, lassen sämtliche Landkreisgemeinden zur Zeit von einem Ingenieurbüro eine Internet-Machbarkeitsstudie erstellen. Aus dieser soll zum einen ein genaues Kataster der verfügbaren Internettechnologien bis hin zur kleinräumigen Maßstabsebene hervorgehen, zum anderen soll sie auch Empfehlungen zur infrastrukturellen Beseitigung von aktuellen oder zukünftigen Versorgungslücken enthalten.

Diese umfangreiche Studie soll bis Mitte 2010 vorliegen. Sollten eklatante Engpässe der Internet-Infrastruktur dabei zum Vorschein kommen, kann sie als Planungsinstrument sowohl von privaten Internetanbietern als auch von den Gemeinden zum Netzausbau genutzt werden. Letztere sollen allerdings nur tätig werden, wenn Marktprozesse keine Lösung bieten können. Sollte dies eintreten, können die Kommunen auf Basis der Studie eine Ausbaustrategie entwickeln und beim Freistaat Bayern für die Kosten der Umsetzung Fördergelder (bis zu 70 %) anmelden. Die Stadtverwaltung wird sich also spätestens in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu diesem Thema äußern können. Bis dahin steht Ihnen die Wirtschaftsförderung für Fragen zum Thema Breitband gern zur Verfügung.

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Downloadbereich:


Breitband in Fürstenfeldbruck - Aktueller Stand
Dateigröße: 736,4 KB
Dateityp: pdf


Breitbandanbieter in Fürstenfeldbruck
Dateigröße: 64,8 KB
Dateityp: pdf


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