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 | |  | Fürstenfeldbrucker Arbeitsmarkt zeigt sich stabil |  |
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Trotz immer noch anhaltender Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt sich der Arbeitsmarkt 2009 in Fürstenfeldbruck zwar schwächer als im Boomjahr 2008, aber immer noch stabil. Dies teilte Wirtschaftsförderer Daniel Gromotka im Rahmen eines Pressegespräches zur aktuellen Lage des Arbeitsmarktes in Fürstenfeldbruck am 06. November 2009 mit. So falle die Arbeitslosenquote im Oktober 2009 mit 5,0 % zwar weitaus höher aus als im Vorjahresmonat (3,9 %), konnte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten aber wieder etwas erholen (August und September 2009: je 5,3 %). Auch die Jugendarbeitslosigkeit weise mit 5 % im Oktober einen ebenfalls zuversichtlich stimmenden Wert auf. Dennoch müsse aber in den Wintermonaten mit einem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosenquote gerechnet werden, räumte Gromotka ein.
Die Zahl der in Fürstenfeldbruck angebotenen Arbeitsplätze ist seit dem Höchststand vor etwa einem Jahr leicht gesunken, sie liegt aber immer noch um etwa 1.500 höher als Anfang 2007. Dafür zeichnen zahlreiche erfolgreiche Neuansiedlungen von Unternehmen wie z.B. der ESG Elektroniksystem- und Logistik GmbH sowie mehrerer hochspezialisierter Handwerks- und Hightech-Betriebe im Industrie- und Gewerbegebiet Hasenheide Nord verantwortlich. Es sind vor allem Arbeitsplätze in der Informations- und Kommunikationsbranche sowie in den unternehmensnahen Dienstleistungen wie z.B. IT-, Finanz- und Prozessberatung, die hier zu Buche schlagen.

Für den Zeitraum bis Herbst 2009 lässt sich von einem weiteren starken Anstieg ausgehen. Der Grund: die erst vor einigen Wochen in der Hasenheide-Nord angesiedelten Unternehmen Stangl Semiconductor Equipment AG sowie die Laserjob GmbH schaffen zusätzlich mehrere hundert Arbeitsplätze. Zudem dürfte der Zuwachs an Arbeitsplätzen im kürzlich eröffneten Einkaufszentrum „City Point“ im zweistelligen Bereich liegen.
Ein interessanter Indikator für die Krisenanfälligkeit ist die Anzahl der Kurzarbeiter. Diese ist in Fürstenfeldbruck seit einem Höchststand im Mai bereits wieder rückläufig. Insgesamt mussten hier lediglich 19 Betriebe von über 3.000 gewerbeamtlich gemeldeten von diesem arbeitsmarktpolitischen Instrument Gebrauch machen. Ein gutes Zeichen, dass Fürstenfeldbrucks Wirtschaft eher unanfällig für Krisen mit globalem Ausmaß ist.| | Zufriedenheit ist groß Die städtische Wirtschaftsförerung führte kürzlich mit finanzieller Förderung durch die Sparkasse Fürstenfeldbruck eine Unternehmensbefragung durch. Die Befragung lief von April bis Juli 2009 bei allen Fürstenfeldbrucker Betrieben, die in den Gewerbegebieten ansässig sind. Interessant erwies sich die Frage nach der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des eigenen Unternehmens:
52,8 % der Betriebe sehen ihre eigene Lage als „zufriedenstellend“, 25 % als „gut“ an. Inklusive der 5,6 % der Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Situation sogar als „sehr gut“ bezeichnen, ergibt sich ein durchweg positives Gesamtbild. Lediglich 16,7 % der antwortenden Firmen beurteilten ihre Situation „schlecht“ oder „sehr schlecht“. Im Kontrast dazu steht die Beurteilung der allgemeinen volkswirtschaftlichen Lage, welche deutlich pessimistischer ausgefallen ist: 51 % der antwortenden Unternehmen halten diese für „schlecht“ oder gar „sehr schlecht“, 41,7 % für „zufriedenstellend“ und lediglich 8,3 % für „gut“ oder „sehr gut“.
Insgesamt hat sich der Wirtschaftsstandort Fürstenfeldbruck auch in der aktuellen Rezession hinsichtlich der Arbeitsmarktsituation relativ stabil entwickelt. Dies ist letztlich auch eine Auswirkung der erfolgreichen Ansiedlungspolitik der letzten Jahre.
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